Please enable JavaScript.
Coggle requires JavaScript to display documents.
Basismethoden klinisch-psychologischer Intervention und Beratung - Coggle…
Basismethoden klinisch-psychologischer Intervention und Beratung
Rahmenbedingungen von Beratung und Psychotherapie
Psychotherapie
Gezielte professionelle Behandlung psychischer Störungen
Auch psychisch bedingte körperliche Störungen
Behandlung mit psychologischen Mitteln
Häufig tiefere Bearbeitung der Problematik
Berücksichtigung von Lebensgeschichte und Persönlichkeit
Beratung
Informationsvermittlung
Gemeinsame Lösungsfindung
Meist klar abgrenzbare und überschaubare Probleme
Formen
Psychologische Beratung
Innerpsychische Konflikte
Subjektives Erleben
Psychosoziale Beratung
Gesamte Lebenssituation
Soziale Bedingungen
Coaching
Ziel- und konzeptgeleitete Prozessberatung
Berufliche und organisationsbezogene Fragen
Unterschiede zwischen Psychotherapie und Beratung
Psychotherapie
Behandlung psychischer und körperlicher Störungen
Spezifische empirisch fundierte Verfahren
Meist längerfristig
Regelmäßige Termine
Veränderung, Heilung und Wachstum
Eher nichtlenkend
Stärkere therapeutische Beziehung
Ambulant oder stationär
Beratung
Informationsvermittlung und Lösungsfindung
Verschiedene Beratungsansätze
Meist kurzfristiger
Häufig sporadisch oder nach Bedarf
Konkrete Lösungsalternativen
Eher lenkend
Eher distanziertere Beziehung
Häufig ambulant in Institutionen
Wichtig
Unterschiede sind nicht absolut
Überschneidungen zwischen Beratung und Psychotherapie
Gemeinsamkeiten
Professionelle Gespräche über persönliche Themen
Schweigepflicht
Komplementäre Beziehung
Ähnliche Rollen und Gesprächsprozesse
Gleiche Prinzipien der Gesprächsführung
Teilweise gleiche Interventionen und Methoden
Entsprechende Ausbildung erforderlich
Formale und äußerliche Voraussetzungen
Nähe und Distanz
Klientinnen grundsätzlich siezen
Privates der Fachperson zurückhaltend einbringen
Eigene Erfahrungen nicht zur Befriedigung eigener Bedürfnisse nutzen
Angemessene professionelle Kleidung
Körperliche Berührungen nur vorsichtig und ausnahmsweise
Ziel: professionelles Verhältnis mit angemessener Nähe und Distanz
Raumgestaltung
Warmes Licht
Pflanzen und ruhige, neutrale Bilder
Keine zu persönlichen oder intimen Gegenstände
Ausreichende Ruhe
Uhr und Hilfsmittel
Störungsfreie Atmosphäre
Zeiterfassung
Vereinbarten Zeitrahmen einhalten
Zeitmanagement gemeinsam tragen
Uhr auch für Klient sichtbar
Störungsfreiheit
Bitte-nicht-stören-Schild
Telefon entsprechend einstellen
Anrufbeantworter nutzen
Ungestörte Gesprächsatmosphäre
Hilfsmittel
Taschentücher
Wasser
Papier und Stifte
Klemmbrett
Flipchart oder Whiteboard
Informationsmaterialien und Broschüren
Selbsthilfelektüre und Fachbücher
Gesprächsführung
Klare, präzise und verständliche Sprache
Fachsprache vermeiden
Wertende und psychologisierende Sprache vermeiden
Sprache und Gestik des Gegenübers teilweise aufgreifen
Klientinnen ernst nehmen
Ehrlich und aufrichtig sein
Selektive Authentizität
Nicht alles mitteilen, was man denkt oder fühlt
Verhaltenstherapeutische Haltung
Offen
Zugewandt
Nicht wertend
Neutral
Phasen der Therapie und Beratung
Verhaltenstherapeutisches Phasenmodell
Erstkontakt und Analyse
Zielformulierung
Therapeutisches Angebot
Einsatz therapeutischer Verfahren
Stabilisierung, Ablösung und Beendigung
Fortschritte festigen
Sitzungsabstände vergrößern
Therapie beenden
Systemische Beratung
Beziehung aufbauen
Anliegen konkretisieren
Bearbeitungs- und Lösungsebene finden
Impulse geben
Gespräch abschließen
Wichtig
Phasen können verkürzt sein
Bei einmaliger Beratung können alle Phasen in einer Sitzung stattfinden
Beziehungsgestaltung
Komplementäre Beziehung
Orientierung an Wünschen und Bedürfnissen des Klienten
Erwartungen erschließen durch
Verhalten
Mimik, Gestik und Stimme
Bisherige Informationen
Fachliche Kenntnisse
Kommunikation auf Augenhöhe
Entscheidungsautonomie ermöglichen
Klienten unterstützen
Unterlegenheitsgefühl vermeiden
Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen
Besonders wichtig bei Machtasymmetrie
Erstkontakt
Beginn
Begrüßung
Platz anbieten
Vorstellung mit Name und Funktion
Unverfängliche Eisbrecherfrage
Formale Rahmenbedingungen erklären
Dauer
Kosten und Kostenübernahme
Schweigepflicht
Regelungen bei Verhinderung
Drei zentrale Fragen
Warum möchten Sie Beratung oder Therapie?
Warum hier bei mir oder dieser Institution?
Warum gerade jetzt?
Zusätzlich
Frühere Therapie- und Beratungserfahrungen
Erwartungen des Klienten
Anamnese
Systematische Erhebung relevanter Informationen
Aktuelles Problem und Anliegen
Vorgeschichte und Entwicklung
Biografie
Soziale Situation
Psychische Symptome
Diagnostischer Ablauf
Anamnese
Beobachtungen
Tests und Fragebögen
Gegebenenfalls Fremdanamnese
Psychopathologischer Befund
Diagnose
Auswahl der Interventionen
Suizidalität und Fremdgefährdung
Im Erstgespräch unbedingt abklären
Bei akuter Suizidgefahr und fehlender Distanzierung
Wechsel des Settings prüfen
Gegebenenfalls psychiatrische Einweisung
Fragen stellen
Fragearten
Problemklärende Fragen
Fragen zur Zielformulierung
Skalierende Fragen
Beispiel: Skala von 1 bis 10
Offene Fragen
Geschlossene Fragen
Systemische Fragen
Geschlossene Fragen
Geeignet für konkrete Symptome
Geeignet für sensible Inhalte
Direkte Abklärung von Suizidgedanken
Problem
Suggestible Personen können häufig mit Ja antworten
Bestätigungstendenz
Offene Fragen
Grundsätzlich bevorzugt
Ermöglichen ausführliche Informationen
Beispiel
Können Sie das genauer beschreiben?
Regeln für gute Fragen
Kurz und eindeutig
Einfach formuliert
Keine Doppelfragen
Möglichst keine absoluten Wörter wie immer oder nie
Ausreichend lange Pausen lassen
Neugierig und wertungsneutral fragen
Antworten nicht vorschnell infrage stellen
Bei Bedarf nachfragen
Auf Verhalten, Gefühle, Denken und Wollen beziehen
Nicht nur auf unveränderbare äußere Umstände konzentrieren
Eigene Vorannahmen überprüfen
Funktion des Fragens
Diagnostik und Intervention gleichzeitig
Interesse und Zuwendung zeigen
Distanz zum Problem ermöglichen
Neue Perspektiven eröffnen
Eigene Erklärungsmodelle überprüfen
Erkenntnis und Selbstverständnis fördern
Zuhören
Gutes Zuhören statt vorschneller Ratschläge
Rogers – drei Basisvariablen
Echtheit und Kongruenz
Wertschätzung und bedingungsfreies Akzeptieren
Empathie und präzises einfühlendes Verstehen
Aktives Zuhören
Paraphrasieren
Gesagtes mit eigenen Worten wiedergeben
Verbalisieren
Gefühle und Wünsche erfassen und ansprechen
Vermutungen über Gefühle dürfen korrigiert werden
Rosenberg
Nicht zu schnell nach Ursachen und Lösungen suchen
Zunächst Leid empathisch aufnehmen
Dem Erleben Raum geben
Gute Therapeutinnen und Therapeuten
Eigene Grenzen erkennen
Empathische Aufmerksamkeit
Verbale und nonverbale Botschaften wahrnehmen
Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erfragen
Feindseligkeit und Entwertung entschärfen
Angenehme und grenzsetzende Haltung ausbalancieren
Eigene Gefühle beobachten
Eigene Sichtweisen reflektieren
Überzeugung vermitteln, helfen zu können
Breites Repertoire an Interventionen
Klienten auf eigene Ressourcen aufmerksam machen
Sparsame, aber nicht einsilbige Mitteilungen
Vorsichtige Hypothesen statt dogmatischer Aussagen
Belastbarkeit des Klienten berücksichtigen
Humor angemessen einsetzen
Klienten nicht für eigene Bedürfnisse benutzen
Yalom
Eigene Gefühle als Arbeitsmaterial nutzen
Eigene Therapie und Selbstreflexion
Entscheidungen möglichst nicht für Patienten treffen
Sitzungen dokumentieren
Aktuelle Beschwerden als Ansatzpunkt nutzen
Feedback präzise und freundlich geben
Frühere Therapien erfragen
Hier und Jetzt berücksichtigen
Offenheit fördern
Eigene Fehler eingestehen
Erfolgreichere Therapeuten
Zeigen häufiger eigene Fehler
Sind selbstkritischer
Dokumentation
Persönliche Dokumentation
Handschriftliche Notizen
Verlauf
Persönliche Eindrücke
Evaluation
Selbstreflexion
Gedächtnisstütze und Vorbereitung
Objektive Dokumentation
Bestandteil der Klientenakte
Bei psychotherapeutischen Gesprächen gesetzlich vorgeschrieben
Funktionen
Therapiesicherung
Rechenschaft gegenüber Kostenträgern
Beweissicherung
Qualitätssicherung
Inhalte
Anamnese
Diagnosen
Untersuchungen und Ergebnisse
Befunde
Therapien und Wirkungen
Eingriffe
Einwilligungen und Aufklärung
Zeitnah dokumentieren
Während oder direkt nach der Sitzung
Mitschreiben
Nachteile
Gespräch wird verlangsamt
Aufmerksamkeit wird von Klient abgezogen
Gefahr, etwas zu überhören
Vorteile
Gespräch strukturieren
Wichtige Stichpunkte festhalten
Späteres Aufgreifen erleichtern
Therapietagebuch des Klienten
Erkenntnisse festhalten
Stundenprotokolle
Hausaufgaben dokumentieren
Operante Verfahren
Grundlagen
Verhalten wird durch Konsequenzen verändert
Thorndike
Gesetz des Effekts
Skinner
Theorie der operanten Konditionierung
Experimentelle Untersuchung von Konsequenzen
Grundannahme
Angenehme Konsequenzen → Verhalten wahrscheinlicher
Unangenehme Konsequenzen → Verhalten weniger wahrscheinlich
Skinner-Schema
Positive Verstärkung
Angenehmer Reiz wird hinzugefügt
Verhalten nimmt zu
R↑
Negative Verstärkung
Aversiver Reiz wird entfernt
Verhalten nimmt zu
R↑
Bestrafung durch Darbietung
Aversiver Reiz wird hinzugefügt
Verhalten nimmt ab
R↓
Bestrafung durch Entfernung / Verstärkerentzug
Angenehmer Reiz wird entfernt
Verhalten nimmt ab
R↓
Löschung
Verstärker für Verhalten bleibt aus
Verhalten nimmt langfristig ab
Merksätze
Positiv = etwas wird hinzugefügt
Negativ = etwas wird entfernt
Verstärkung = Verhalten wird häufiger
Bestrafung = Verhalten wird seltener
Positiv bedeutet nicht automatisch angenehm
Negativ bedeutet nicht automatisch unangenehm
Verstärkung
Darbietung oder Entfernung eines Reizes nach Verhalten
Auftretenswahrscheinlichkeit steigt
Kurzfristig angenehme Konsequenzen können langfristig schaden
Prokrastination
Übermäßiges Essen
Übermäßiges Geldausgeben
Alkohol
Negative Verstärkung bei psychischen Störungen
Angst → Flucht reduziert Angst kurzfristig
Zwang → Vermeidung reduziert Anspannung kurzfristig
Vermeidungsverhalten wird verstärkt
Anwendungsgruppen operanter Verfahren
Verhaltensaufbau
Verhaltensabbau
Verhaltensstabilisierung
Kontingenzmanagement
Verhaltensaufbau
Positive Verstärkung
Erwünschtes Verhalten durch angenehmen Reiz verstärken
Vorgehen
Funktionale Analyse
Passende Verstärker bestimmen
Verstärkung unmittelbar nach Verhalten
Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz verdeutlichen
Verstärker variieren
Sättigung vermeiden
Natürliche Selbstverstärkung fördern
Schrittweise Selbstverstärkung lernen
Gute positive Rückmeldung
Positiver Ton
Zugewandte Körperhaltung
Blickkontakt
Unmittelbar und konkret
Authentisch
Negative Begriffe vermeiden
Individuelle Maßstäbe berücksichtigen
Premack-Prinzip
Verhalten mit hoher Auftretenswahrscheinlichkeit verstärkt Verhalten mit niedriger Wahrscheinlichkeit
Beispiel
Erst Zimmer aufräumen
Danach Fernsehen
Shaping
Schrittweise Annäherung an gewünschtes Verhalten
Kleinste Zielannäherungen verstärken
Mit Fortschritt nur stärkere Annäherungen verstärken
Einsatz
Kooperatives Verhalten
Arbeitsverhalten
Sprachentwicklung
Aufmerksamkeit bei ADHS
Chaining
Aufbau einer komplexen Verhaltenskette
Handlung in einzelne Schritte zerlegen
Einzelne Verhaltensglieder bereits vorhanden
Verknüpfung der Schritte wird gelernt
Einsatz
Lebenspraktische Fertigkeiten
Komplexe Bewegungsabläufe
Lesenlernen
Prompting
Hilfestellungen geben
Aufmerksamkeit auf gewünschtes Verhalten lenken
Formen
Vormachen
Erinnerungen
Hinweise
Nachfragen
Rückmeldungen
Fading
Hilfestellungen schrittweise reduzieren
Verhalten soll durch natürliche Reize ausgelöst werden
Übertragung in den Alltag
Generalisierung
Abbau therapeutischer Hilfen
Gegen Therapieende Sitzungsabstände vergrößern
Shaping vs. Chaining
Shaping
Verhalten schrittweise aufbauen
Chaining
Bereits vorhandene Verhaltensweisen miteinander verbinden
Verhaltensabbau
Bestrafung
Ziel: Unerwünschtes Verhalten reduzieren
Direkte Bestrafung
Aversive Konsequenz folgt auf Verhalten
Probleme
Häufig nur kurzfristige Wirkung
Kann Vermeidungsverhalten erzeugen
Kann Angst und Hass auslösen
Kann Selbstwert vermindern
Ethisch problematisch
Nur sehr vorsichtig einsetzen
Besonders bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung zu erwägen
Indirekte Bestrafung / Verstärkerentzug
Vorhandener positiver Verstärker wird entfernt
Beispiel: Geld, Punkte oder Privilegien
Meist ethisch weniger problematisch
Löschung
Alle Verstärker für unerwünschtes Verhalten entfernen
Löschungseffekt
Verhalten kann zunächst zunehmen
Konsequentes Durchhalten notwendig
Nicht geeignet, wenn Verhalten sofort gestoppt werden muss
Beispiel
Quengeln eines Kindes nicht durch Süßigkeiten verstärken
Nachgeben nach langem Quengeln kann Verhalten verstärken
Time-out
Spezielle Form der Löschung
Verstärker werden zeitweise entzogen
Häufig reizärmere Umgebung
Sättigung
Unerwünschtes Verhalten sehr häufig und massiv verstärken
Verhalten wird uninteressant oder aversiv
Nur bei störendem, ungefährlichem Verhalten sinnvoll
Habit-Reversal-Training
Für nervöse Gewohnheiten und Tics
Vier Schritte
Verhalten beobachten und frühe Anzeichen erkennen
Veränderungsmotivation aufbauen
Inkompatibles Ersatzverhalten einüben
Generalisierung in Alltagssituationen
Beispiele
Nägelkauen
Trichotillomanie
Daumenlutschen
Nervöse Zuckungen
Fingerknacken
Verhaltensstabilisierung
Selbstkontrolle
Selbstbeobachtung
Problemverhalten dokumentieren
Konsequenzen erkennen
Eigene Verhaltenskontingenzen steuern
Kurzfristig angenehme Konsequenzen zugunsten langfristiger Ziele aufschieben
Stimuluskontrolle
Reize können Verhalten auslösen
Problematische Auslösereize entfernen oder vermeiden
Reize für erwünschtes Verhalten schaffen
Beispiele
Alkoholabhängigkeit
Keinen Alkohol zu Hause
Frühere Trinksituationen vermeiden
Schlafstörungen
Bett möglichst ausschließlich zum Schlafen nutzen
Nicht im Bett fernsehen, essen, telefonieren oder grübeln
Lernverhalten
Störende Reize beseitigen
Kontingenzmanagement
Systematischer Einsatz operanter Methoden
Gezielte Darbietung oder Entfernung von Reizen
Münzverstärkung / Token Economy
Erwünschtes Verhalten wird mit Tokens belohnt
Tokens = generalisierte konditionierte Verstärker
Später gegen attraktive Verstärker eintauschbar
Vorgehen
Zielverhalten genau definieren
Tokens festlegen
Regeln für Erwerb und Eintausch festlegen
Attraktive Verstärker auswählen
Wirksamkeit überprüfen, z. B. durch Baseline
Tokens durch natürliche Verstärker ersetzen und ausschleichen
Einsatz
Abhängigkeit
Schule
Betreutes Wohnen
Maßregelvollzug
Kontingenzverträge
Schriftliche Vereinbarung zwischen Therapeutin und Klient
Inhalte
Konkretes Zielverhalten
Verstärker
Konsequenzen bei Erreichen oder Nichterreichen
Problemverhalten
Aufgaben der Beteiligten
Art der Verstärkung
Ausgewogen gestalten
Nicht als Zwang, sondern als Erweiterung persönlicher Freiheit verstehen
Psychoedukation
Definition
Verbindung von Psychotherapie und Education
Mehr als reine Aufklärung
Wissen über psychische Erkrankungen vermitteln
Wissen über Behandlung und Umgang mit Erkrankung vermitteln
Betroffene zu Experten der eigenen Erkrankung machen
Grundlagen und Ziele
Krankheitsverständnis verbessern
Selbstverantwortlichen Umgang fördern
Krankheitsbewältigung unterstützen
Erfahrungsaustausch ermöglichen
Wissen über Erkrankung und Therapie
Kann einmalig oder über mehrere Monate stattfinden
Längere Durchführung
Mehr als reine Informationsvermittlung
Kann psychotherapeutischer werden
Wirksamkeit
Weniger Rückfälle
Weniger stationäre Wiederaufnahmen
Besseres soziales Funktionsniveau
Geringere Belastung der Angehörigen
Kürzere stationäre Behandlung
Besseres Krankheitswissen
Höhere Behandlungszufriedenheit
Bessere Compliance
Empfohlen bei verschiedenen psychischen Erkrankungen
In der Praxis noch erhebliches Anwendungsdefizit
Ziele für Patienten
Ressourcen stärken
Informierten und selbstverantwortlichen Umgang fördern
Informationen über Störung und Therapie
Selbstmanagement
Rückfallprophylaxe
Therapie-Compliance
Wissen über Diagnose, Ursachen, Verlauf und Behandlung
Emotionale Entlastung
Aktive Mitentscheidung über Behandlung
Patient wird möglichst Experte der eigenen Erkrankung
Ziele für Angehörige
Kompetenz im Umgang mit Betroffenen erhöhen
Krankheitsverlauf positiv beeinflussen
Krankheitsbezogene Belastungen bewältigen
Innerfamiliären Umgang verbessern
Ziele für Professionelle
Subjektive Bedürfnisse erkennen
Ressourcen von Patienten und Angehörigen wahrnehmen
Partnerschaftliches Behandlungsbündnis aufbauen
Informationen effizient vermitteln
Angehörige als Ressource nutzen
Unterschiedliche Perspektiven kennenlernen
Trialog
Gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zwischen
Patienten
Angehörigen
Professionellen
Durchführung
Einzelsetting
Mit Angehörigen
Gruppen
Ambulant
Stationär
Psychoedukation in der Gruppe
Störungsspezifische Manuale
Diagnoseübergreifende Programme
Metakognitive Trainingsprogramme
Typischer Ablauf
Begrüßung
Eröffnungsrunde / Blitzlicht
Wiederholung der letzten Sitzung und Fragen
Erarbeitung des aktuellen Themas
Zusammenfassung
Feedback und Abschlussrunde
Inhalte der Psychoedukation
Symptomatik und Krankheitsbegriff
Diagnose
Krankheitsbegriff
Frühwarnzeichen
Symptome
Längerfristige Symptome
Ursachen und Krankheitskonzept
Vulnerabilitäts-Stress-Bewältigungs-Modell
Biologische und genetische Aspekte
Neurotransmitter
Familienklima
Biografische Faktoren und Traumatisierungen
Risikofaktoren wie Alkohol und Drogen
Gesundheitsentstehung
Epidemiologie und Verlauf
Soziodemografische Daten
Häufigkeit
Verlaufsformen
Prognose
Therapie
Pharmakotherapie
Nebenwirkungen und Umgang damit
Psychotherapie
Psychosoziale Maßnahmen
Rückfallprophylaxe
Krankheitsbewältigung
Weitere Behandlungen
Rehabilitation
Rechtliche Aspekte
Praktisches Handlungswissen
Auslöser
Persönliche Frühwarnzeichen
Bewältigungsstrategien
Rückfallvorbereitung
Notfall- und Krisenpläne
Gesunde Anteile stärken
Realistische Therapie- und Rehabilitationsziele
Stressmanagement
Selbstakzeptanz
Medikamentöse Behandlung optimieren
Emotionale Themen
Subjektives Erleben der Symptome
Scham
Angst vor Stigmatisierung
Enttäuschung
Schuld
Insuffizienzgefühle
Resignation
Hilflosigkeit
Suizidalität
Sinnfragen
Neid
Kränkung und Hadern mit dem Schicksal
Wut
Traumatische Erlebnisse
Verleugnung
Sekundärer Krankheitsgewinn
Spannungsfeld zwischen Idealisierung und Pathologisierung
Stark belastete Personen
Benötigen gegebenenfalls individuelle Psychotherapie
Psychoedukationsgruppe ersetzt keine Einzeltherapie
Psychoedukation im Einzelgespräch
Besonders behutsames Vorgehen bei emotional belastenden Themen
Diagnose kann entlasten oder belasten
Ergänzende praktische Informationen
Behandlungsdauer
Möglicher Verlauf
Weitere Therapieangebote
Selbsthilfegruppen
Angehörigenarbeit
Angehörige können Krankheitsverlauf beeinflussen
Ungünstige Faktoren
Starke Kritik
Feindseligkeit
Emotionale Überbeteiligung
Günstiger Umgang
Ruhig
Unterstützend
Belastungen der Angehörigen
Schuld
Scham
Aggression
Stress
Einschränkung der eigenen Lebensgestaltung
Vorbereitung eines Angehörigengesprächs
Mit Klient vorab klären
Ziel des Gesprächs
Was soll besprochen werden?
Was muss unbedingt thematisiert werden?
Was soll nicht angesprochen werden?
Welche Reaktionen sind zu erwarten?
Schriftliche Schweigepflichtentbindung erforderlich
Durchführung
Positiven Rahmen schaffen
Anliegen beider Seiten klären
Informationen geben
Emotionale Reaktionen beachten
Klient nicht übergehen
Direkt miteinander statt übereinander sprechen
Gegebenenfalls bis zu 90 Minuten einplanen
Selbsthilfe
Ergänzung zur Psychoedukation
Formen
Patientenratgeber
Selbsthilfemanuale
Internetangebote
Online-Trainings
Selbsthilfegruppen
Vorteile
Leicht zugänglich
Kostengünstig
Auch bei subklinischen Problemen einsetzbar
Grenzen
Ersetzt keine notwendige Psychotherapie
Empirische Absicherung vieler Ratgeber begrenzt
Selbsthilfemanuale können konkrete Übungen und VT-Techniken enthalten
Ressourcenaktivierung
Definition und Grundlagen
Nutzung vorhandener Stärken und Fähigkeiten
Beziehungen
Interessen
Möglichkeiten eines Menschen
Ressourcen sind nicht nur außergewöhnliche Talente
Beispiele
Hobbys
Freundschaften
Familiäre Beziehungen
Wissen
Positive Erlebnisse
Fähigkeiten
Angenehme Aktivitäten
Ressourcenarten
Ziele und Wünsche
Interessen
Überzeugungen und Werte
Wissen und Bildung
Fähigkeiten und Gewohnheiten
Körperliche Eigenschaften
Finanzielle Möglichkeiten
Beziehungen
Ressourcen liegen
Innerhalb der Person
In sozialer Umwelt
In materieller Umwelt
Ressourcen sind dynamisch
Möglichkeiten zur Handlung
Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung
Grawe
Ressourcenaktivierung als zentraler Wirkfaktor der Psychotherapie
Ressourcenorientierung
Keine einzelne Methode
Therapeutische Grundhaltung
Klientin als Expertin für eigenes Problem
Fachperson unterstützt
Klientin entwickelt eigene passende Lösungen
Therapeutische Beziehung als Ressource
Soziale Unterstützung
Selbstwirksamkeit
Beziehung zu Partnern
Beziehung zu Familie und Freunden
Beziehung zur Therapeutin
Gute Ressourcenaktivierung stärkt Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit wirkt positiv auf therapeutische Beziehung
Weitere Ressourcen
Selbstbestimmungsbedürfnis
Fähigkeit, Ratschläge anzunehmen
Motivation
Diagnostik der Ressourcen
Zusätzlich zur Störungsdiagnostik
Zwölf Bereiche
Günstige Lebensbedingungen
Gesunde Lebensziele
Selbstreflexion
Besondere Fähigkeiten
Bereiche des Wohlbefindens
Nicht vorhandene oder abgeschwächte Symptome
Geringe Vermeidung
Motivationale Stärken
Funktionale Kognitionen
Emotionsregulation
Günstiges Beziehungsverhalten
Hilfreiche Beziehungen
Methoden
Gezielte Fragen
Beobachtung
Spezielle Fragebögen
Systematische Übersichten
Aktivierung von Ressourcen
Ressourcenpriming
Therapeutin stellt sich vor Sitzung bewusst auf Stärken ein
Fragen
Was schätze ich an diesem Menschen?
Wo liegen seine Stärken?
Was ist ihm schon gelungen?
Was schätzen andere an ihm?
Priming direkt vor der Sitzung besonders wirksam
Wunderfrage
Steve de Shazer
Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie
Frage
Angenommen, über Nacht wäre das Problem durch ein Wunder gelöst – woran würden Sie es morgen erkennen?
Anschlussfragen
Was wäre anders?
Wer würde es zuerst bemerken?
Wie würden Sie sich fühlen?
Wie würden Sie sich anders verhalten?
Was wäre Ihr erster Schritt?
Wirkung
Fokus vom Problem zur Lösung verschieben
Geeignet bei
Gefühl des Feststeckens
Hilflosigkeit
Unklaren Zielen
Wunsch nach konkreten Veränderungsschritten
Fragen nach Ausnahmen
Situationen suchen, in denen Problem
Nicht auftrat
Weniger stark war
Weniger belastend erlebt wurde
Frage
Was haben Sie dort anders gemacht?
Eigene Beiträge zu Ausnahmen erkennen
Bei Nie-Antwort nach Situationen fragen, in denen Problem etwas weniger stark war
Reframing
Umdeutung
Problem oder Einschränkung aus anderer Perspektive betrachten
Bedeutungsreframing
Andere Bedeutung oder Funktion des Problems suchen
Beispiel Angst als Warnsignal
Kontextreframing
Verhalten in anderen Kontext stellen
Verhalten selbst wird nicht anders bewertet
Beispiel Aggressivität als Schutzfunktion in akuter Bedrohung
Ressourcen aus der Vergangenheit
Verschüttete frühere Fähigkeiten und Aktivitäten entdecken
Durch veränderte Lebensbedingungen nicht mehr genutzt
Vorgehen
Frühere Ressourcen entdecken
Prüfen, ob heute wieder nutzbar
An neue Lebensbedingungen anpassen
Ressourcen aus der Zukunft
Brief aus der Zukunft
5, 10, 15 oder 20 Jahre vorausdenken
Gesundes und erfüllendes Leben vorstellen
Brief an Freundin oder Freund schreiben
Inhalte
Alltag
Arbeit
Beziehungen
Aktivitäten
Zukunft
Blick auf Vergangenheit
Wirkung
Hoffnung fördern
Motivation fördern
Ressourcen aus der Popkultur
Filme
Serien
Romane
Comics
Computerspiele
Können als Metaphern und Ressourcen dienen
Klientin entscheidet über passende Inhalte
Therapeutin muss nicht Expertin der Popkultur sein
Heldenreise
Mythologisches Handlungsmuster
Held hat ein Ziel
Hindernisse und Gefahren überwinden
Probleme lösen
Konflikte bewältigen
Verändert zurückkehren
Therapeutische Anwendung
Eigene Lebensgeschichte als Heldenreise betrachten
Titel der Geschichte
Hauptfigur
Stärken der Figur
Ziele
Hindernisse
Erfolge
Veränderungen
Was würde die Figur beim nächsten Mal anders machen?
Helden als Vorbilder
Superhero Therapy
Fiktionale Helden als Identifikationsfiguren
Über Figuren leichter über Gefühle sprechen
Auch Helden sind verletzlich
Schwächen können Teil einer Stärke sein
Scham und Gefühl des Alleinseins reduzieren
Leitfrage
Was würde die Heldin oder der Held an deiner Stelle tun?
Harry Potter als Metapher
Probleme können durch Fluchtversuche größer werden
Ängste durch veränderte Vorstellungen entschärfen
Patronus
Schützende positive Erinnerung
Sicherer Ort
Protego
Psychischer Schutzschild
Achtsamkeit
Stressbewältigung und Entspannungsverfahren
Grundlagen von Stress
Stress ist grundsätzlich sinnvolle Reaktion
Stellt Energie für Anforderungen und Notfallsituationen bereit
Problematisch bei zu starken oder dauerhaften Anforderungen
Stressbewältigung
Instrumentelles Stressmanagement
Stressoren identifizieren
Stressoren reduzieren oder beseitigen
Äußere Bedingungen verändern
Beispiel
Arbeitszeiten verändern
Arbeitsbedingungen verbessern
Mentales Stressmanagement
Eigene Bewertungen und Einstellungen verändern
Stressverstärkende Einstellungen
Perfektionismus
Überhöhte Leistungsanforderungen
Es allen recht machen wollen
Starke Fehlerangst
Unrealistische Erwartungen
Festhalten an Ärger
Beispiel
Ich muss immer perfekt vorbereitet sein
Umformulierung: Ich darf auch einmal weniger gut vorbereitet sein
Palliativ-regeneratives Stressmanagement
Bereits entstandene Stressreaktionen regulieren
Körperliche und psychische Reaktionen reduzieren
Möglichkeiten
Entspannung
Bewegung
Gesunde Ernährung
Ausreichend Schlaf
Hobbys
Soziale Kontakte
Stressampel
Stressoren
Äußere Belastungen
Persönliche Einstellungen und Bewertungen
Individuelle Interpretation der Situation
Stressreaktionen
Körperliche und psychische Reaktionen
Stressoren → Bewertungen → Stressreaktionen
Hilft, eigenes Stresserleben zu analysieren
Entspannungsverfahren
Intuitive Entspannungsrituale
Spaziergang
Sport
Musik
Lesen
Kochen
Gartenarbeit
Vollbad
Handarbeiten
Standardisierte Entspannungsverfahren
Wissenschaftlich untersuchte Methoden
Müssen eingeübt werden
Gemeinsame Wirkungen
Körperliche Beruhigung
Senkung physiologischer Aktivierung
Bessere Selbstkontrolle
Höhere Selbstwirksamkeit
Bessere Konzentration
Verbessertes körperliches und emotionales Wohlbefinden
Verfahren
Progressive Muskelentspannung
Autogenes Training
Imaginative Verfahren
Hypnose
Biofeedback
Progressive Muskelentspannung
Edmund Jacobson
Prinzip
Kurze gezielte Anspannung
Anschließend längere Entspannung
Kontrast macht Entspannung besser wahrnehmbar
Grundverfahren
16 Muskelgruppen nacheinander anspannen und entspannen
Dauer
Anspannung wenige Sekunden
Entspannung etwa 30 Sekunden
Gesamt ca. 15–30 Minuten
Wichtig
Nicht schmerzhaft anspannen
Nicht zu stark anspannen
Atem nicht anhalten
Autogenes Training
Johannes Heinrich Schultz
Selbstbeeinflussung und Selbstsuggestion
Ziel
Empfindungen von Schwere und Wärme
Grundstufe – sechs Übungen
Schwereübung
Wärmeübung
Atemübung
Herzübung
Sonnengeflechtsübung
Stirnkühleübung
Regelmäßigkeit entscheidend
2–3-mal täglich empfohlen
Entspannungsphase ca. 10–30 Minuten
Beherrschung kann Tage bis Monate dauern
Achtsamkeit
Definition
Gegenwärtige Erfahrung bewusst und aufmerksam wahrnehmen
Nicht gleichzusetzen mit Entspannung
Nicht gleichzusetzen mit Konzentration
Gedanken und Gefühle wertungsfrei wahrnehmen
Gedanken und Gefühle wieder loslassen
Achtsamkeit ist
Eine Haltung
Eine erlernbare Technik
Ursprung
Buddhistische und Zen-Traditionen
Verbreitung durch Verhaltenstherapie der dritten Welle
Zentrale Elemente
Aufmerksamkeit auf gegenwärtigen Moment
Bewusstes Wahrnehmen
Wertungsfreies Beobachten
Gedanken und Gefühle kommen und gehen lassen
Körper und Umgebung wahrnehmen
MBSR
Mindfulness-Based Stress Reduction
Jon Kabat-Zinn
Entwicklung 1979
Achtwöchiges Programm
Ursprünglich bei chronischen Schmerzen
Heute auch bei psychischen und stressbedingten Erkrankungen
Mögliche Wirkungen
Bessere Selbstregulation
Distanz zu belastenden Gedanken und Gefühlen
Bessere Emotionsregulation
Entspannung
Verbesserte Körperwahrnehmung
Mehr Selbstmitgefühl
Achtsamkeitsübungen
Rosinenübung
Rosine bewusst mit allen Sinnen wahrnehmen
Ansehen
Oberfläche ertasten
Geruch wahrnehmen
Bewusst zum Mund führen
Geschmack wahrnehmen
Langsam kauen
Schluckvorgang beobachten
Ziel
Automatisierte Alltagshandlung bewusst erleben
Atemmeditation
Aufmerksamkeit auf Atmung und Körperempfindungen
Gehmeditation
Schritte und Füße bewusst wahrnehmen
Bodyscan
Systematische Wahrnehmung des gesamten Körpers
Achtsamkeit im Alltag
Zähneputzen
Abwaschen
Aufräumen
Alltägliche Tätigkeiten bewusst ausführen
Umgang mit aufdringlichen Gedanken
Gedanken nicht gewaltsam unterdrücken
Gedanken wahrnehmen
Nicht bewerten
Aufmerksamkeit zur aktuellen Tätigkeit zurückführen
Bild
Gedanken sind wie Wolken oder Wellen
Sie kommen und ziehen weiter
Achtsamer Spaziergang
Langsamer als gewöhnlich gehen
Sehen bewusst wahrnehmen
Hören bewusst wahrnehmen
Riechen bewusst wahrnehmen
5-4-3-2-1-Übung
Außenorientierte Übung
5 Dinge sehen
5 Dinge hören
5 Dinge spüren
Anschließend 4–3–2–1
Einsatz
Entspannung
Einschlafhilfe
Angstattacken
Unterbrechen belastender Gedanken
Prüfungsrelevante Kernpunkte
Kapitel 1 – Rahmenbedingungen
Psychotherapie vs. Beratung
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Nähe und Distanz
Fünf Phasen der Verhaltenstherapie
Fünf Phasen systemischer Beratung
Komplementäre Beziehungsgestaltung
Inhalte des Erstgesprächs
Anamnese → psychopathologischer Befund → Diagnose
Suizidalitätsabklärung
Offene vs. geschlossene Fragen
Regeln für gute Fragen
Rogers: Echtheit – Wertschätzung – Empathie
Aktives Zuhören: Paraphrasieren und Verbalisieren
Eigenschaften guter Therapeutinnen
Persönliche vs. objektive Dokumentation
Kapitel 2 – Operante Verfahren
Skinner-Schema unbedingt beherrschen
Positive Verstärkung → R↑
Negative Verstärkung → R↑
Bestrafung → R↓
Löschung → R↓
Verhaltensaufbau
Positive Verstärkung
Shaping
Chaining
Prompting
Fading
Verhaltensabbau
Bestrafung
Löschung
Sättigung
Habit-Reversal
Verhaltensstabilisierung
Selbstkontrolle
Stimuluskontrolle
Kontingenzmanagement
Münzverstärkung
Kontingenzverträge
Kapitel 3 – Psychoedukation
Definition und Ziele
Ziele für Patienten, Angehörige und Professionelle
Trialog
Typische Inhalte
Emotionale Themen
Angehörigengespräch
Schweigepflichtentbindung
Selbsthilfe als Ergänzung, nicht Ersatz für Therapie
Kapitel 4 – Ressourcenaktivierung
Ressourcen als individuelle und umweltbezogene Stärken
Ressourcenorientierung als therapeutische Haltung
Therapeutische Beziehung als Ressource
Ressourcendiagnostik
Ressourcenpriming
Wunderfrage
Fragen nach Ausnahmen
Reframing
Bedeutungsreframing
Kontextreframing
Ressourcen aus Vergangenheit und Zukunft
Popkultur
Heldenreise
Superhero Therapy
Kapitel 5 – Stressbewältigung
Drei Arten Stressmanagement
Instrumentell → Stressoren verändern
Mental → Bewertungen und Einstellungen verändern
Palliativ-regenerativ → Stressreaktionen regulieren
Entspannungsverfahren
Progressive Muskelentspannung
Anspannen → Entspannen
Autogenes Training
Selbstsuggestion
Achtsamkeit
Bewusst
Gegenwartsbezogen
Wertungsfrei wahrnehmen
Achtsamkeitsübungen
Rosinenübung
Atemmeditation
Gehmeditation
Bodyscan
Achtsamkeit im Alltag
5-4-3-2-1-Übung