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LE 49 - Coggle Diagram
LE 49
typische Störungsbilder
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psychosoziale& Emotionale StörungsbilderSymptome
- Depressionen
- Aggressionen
- soz. Rückzug
- emotionale Labilität
Folgen für Alltag
- Rückzug aus soz. Kontakten
- Verlust von Interesse
- Deprivation
Folgen für Pflegebedarf
- empathische Zuwendung
- Gespräche, ggf.Psychotherapie
Apoplex
Definition:
- schlagartiges auftreten von Symptomen
- Ursache:
Minderdurchblutung Hirn oder Hirnblutung
typische Symptome:
- Hemiplegie
- Störungen von Bewegung, Sprache und Bewusstsein
Unterteilung:
- ischämischer
- hämorrhagischer
ischämischer HirninfarktNervenzelluntergang durch Minderdurchblutung und Sauerstoffmangel
- Ursache
- plötzliche Gefäßverengung durch Plaqueruptur, Embolien zB bei Vorhofflimmern
- Folge
- Ausfall bestimmter Hirnfunktionen
Risikofaktoren
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- Hypertonie
- Rauchen
-Diabetes
- Bewegungsmangel
- Adipositas
-Fettstoffwechselstörungen
- Gerinnungsstörungen
- Vorhofflimmern
hämorrhagischer HirninsultGewebsuntergang durch Druckerhöhung als Folge der Blutung
- Blutung im oder um das Gehirn
(intra/extrazerebral)
- Ursache
- Trauma (Sturz, Unfall)
- Hypertonie
- Tumore
- Gerinnugsstörungen
- zerebrale Aneurysma
- Folgen
- Schädigung umliegenden Hirngewebes
Risikofaktoren
- langjährige Hypertonie
- Gefäßriss im Hirn
- Antikoagulanzien
Besonderheiten
- Vernichtungskopfschmerz
- Übelkeit& Erbrechen
- Bewusstseinsstörungen bis zum Verlust des Bewusstseins
- ggf. Krampfanfälle
- erhöhter interkranieller Druck
Risikofaktoren
beeinflussbar
- Hypertonie
- Diabetes Mellitus
- Rauchen
- Alkohol
- Bewegungsmangel
- ungesunde Ernährung
- Adipositas
- Stress/ psychosoziale Faktoren
- (Vorhofflimmern)
nicht beeinflusbar
- Alter
- Geschlecht
- genetische Disposition
- frühere Apoplex oder TIA
Bobath
- vorhandene Fähigkeiten fördern
- betroffene Seite einbeziehen/ wahrnehmen lernen
- physiologische Bewegungsabläufe anbahnen
- Muskeltonus günstig beeinflussen
- Selbstständigkeit unterstützen
- alle Pflegehandlungen als Lernangebot nutzen
- 24 Std Konzept in allen ADL -> Hirn verfügt über Neuroplastizität, das wird zu Nutze gemacht
Kernkonzepte Bobath
- betroffene, nicht kranke Seite
- betroffene Seite wird geschützt, wahrgenommen und in Bewegung einbezogen
- Bewegung geht gezielt über Schlüsselpunkte:
Thorax, Rumpf, Schulter, Becken, Hände& Füße
- Bewegung langsam& nachvollziehbar gestalten
- Bewegung gemeinsam mit PE, dabei Eigenaktivität fördern
Stabilität vor Mobilität!
- Bewegung gelingt nur bei ausreichender Stabilität
- sicheres Sitzen mit gutem Kontakt zur Sitzfläche
- stabile Füße und Rumpf um zu greifen
- aufstehen gelingt nur wenn Gewicht auf den Füßen ruhen kann
- Sitzposition sichern
- Rumpf stabilisieren
- erst Stabilität dann erst Mobilität fördern
Muskeltonus bei Bobath
- schnelle Bewegungen erhöhen Tonus
- langsame Bewegungen eher tonussenkend
- Kälte kann Tonus erhöhen
- Wärme kann ihn senken
- Angst, Stress, Unsicherheit erhöhen Tonus
Positionierung
- Hohlräume vermeiden
- flächig unterstützen
- betroffene Seite sicher positionieren
(Stichwort veränderter Muskeltonus)
- dient der Körperwahrnehmung und Tonusregulation
- Dekubitusprophylaxe
- Kontrakturenprophylaxe
- Atemunterstützung
PEG
- perkutane endoskopische Gastrostomie
- endoskopisch durch Bauchdecke angelegter Zugang zum Magen
- bei ausgeprägter Dysphagie nach Apoplex, Tumore im Hals/ Rachen, Wachkoma, wenn orale Nahrung für mehr als 30 Tage nicht möglich ist
kontraindiziert:
- akutes Abdomen
Peritonitis
- schwere Gerinnungsstörungen
- unklare Bauchwandverhältnisse an Einstichstelle
Dysphagie
- Störung Schluckvorgang
- Transport von Nahrung etc. gestört
- Stenosierung des Ösophagus
Probleme/ Risiken
- Aspirationsgefahr
- Pneumonierisiko
- Mangelernährung/ Dehydratation