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Biopsychologie psychischer Störungen - Coggle Diagram
Biopsychologie psychischer Störungen
Ziel des Kapitels
Überblick über häufige psychische Störungen
Fokus auf
Symptomatik
Diagnose
Prävalenz
Entstehungsfaktoren
biopsychologische Grundlagen
keine Therapie
4.1 Häufigkeiten psychischer Störungen
Prävalenz
ca. 13,4 % weltweit betroffen
häufigste Störungen
Angststörungen 6,5 %
disruptive Verhaltensstörungen 5,7 %
ADHS 3,4 %
affektive Störungen 2,6 %
wichtige Begriffe
Punktprävalenz Anteil zu einem bestimmten Zeitpunkt
Inzidenz Neuerkrankungen pro Zeitraum
Lebenszeitprävalenz jemals betroffen
Remission Rückgang von Symptomen
Komorbidität
mehrere Störungen gleichzeitig
Gründe
gemeinsame genetische und biologische Faktoren
überlappende Symptome
eine Störung erhöht Risiko für weitere
Problem
erschwerte Diagnose und Behandlung
4.2 Angststörungen Grundverständnis
Angst
universell und funktional
schützt das Überleben
Angststörung
übermäßige unangemessene Angst
subjektiv stark belastend
4.2.1 Formen der Angststörungen
generalisierte Angststörung
dauerhafte unkontrollierbare Sorgen
soziale Phobie
Angst vor Bewertung durch andere
Vermeidung sozialer Situationen
spezifische Phobie
Tiere
Situationen
Objekte
Umwelt
Panikstörung
wiederkehrende Panikattacken
Symptome
Herzrasen
Zittern
Schwindel
Todesangst
Agoraphobie
Angst vor offenen Räumen Menschenmengen fehlender Fluchtmöglichkeit
oft mit Panikstörung
Zwangsstörung
Zwangsgedanken
Zwangshandlungen
Prävalenz und Risikofaktoren
insgesamt ca. 6,5 %
Frauen doppelt so häufig
besonders unter 35 Jahren
häufigste Formen
spezifische Phobie 10,3 %
Panikstörung 6 %
soziale Phobie 2,7 %
GAS 2,2 %
Komorbidität
häufig mit anderen Störungen
Vorläufer weiterer Erkrankungen
Folgen
Depression
Sucht
Suizidalität
Erklärungen
gemeinsame Risikofaktoren
maladaptive Bewältigung
diagnostische Überschneidungen
intergenerationale Transmission
nonverbal
Modelllernen
verbal
Instruktionslernen
Verstärkung
Förderung von Vermeidung
Einschränkung von Exploration
4.2.2 biopsychologische Aspekte
Veränderungen in Hirnnetzwerken
Emotionserleben
Emotionsverarbeitung
Emotionsregulation
emotionsverarbeitende Areale
Amygdala
verkleinert
Hyperaktivität
Insula
uneinheitlich strukturell
Hyperaktivität
Striatum
verminderte Aktivität bei sozialer Angst
dACC
Hyperaktivität
Emotionsregulation
mPFC
Hypoaktivität schlechte Kontrolle
Hyperaktivität Überkompensation
Hippocampus
verkleinert
Hyperaktivität
Gesamtfazit
Ungleichgewicht
emotionsgenerierend erhöht
emotionsregulierend vermindert
4.3 Affektive Störungen Grundverständnis
Definition
Störungen der Stimmung
beeinflussen Denken Verhalten Erleben
Spektrum
Depression
Manie
4.3.1 Überblick
depressive Störungen
Major Depression
rezidivierend
Dysthymie
bipolare Störungen
Bipolar I
Bipolar II
Zyklothymie
Manie
Euphorie oder Reizbarkeit
gesteigerte Aktivität
wenig Schlaf
impulsiv
ICD-11 Veränderungen
Episoden auch ohne vollständige Störung
depressive Episode Kriterien verschärft
Schweregrad flexibler
klare Trennung bipolarer Typen
Heterogenität
Unterschiede in Schwere Dauer Kognition
Major Depression Bedeutung
bis zu 50 % Suizide
20-fach erhöhtes Risiko
Häufigkeit
12 Monatsprävalenz 6 %
Lebenszeit 20 %
Frauen doppelt
Beginn ca. 25 Jahre
Ursachen
Genetik
Heritabilität 35 %
polygenetisch
Umwelt
Stress Verlust soziale Probleme
Stress Diathese Modell
Geschlecht
hormonell genetisch sozial
Verlauf
Episode 13 bis 30 Wochen
Remission mit Behandlung 70 bis 90 %
Rückfallrisiko 80 %
4.3.2 biopsychologische Aspekte
Hippocampus
reduziertes Volumen
kognitive Defizite
Gedächtnis
exekutive Funktionen
Aufmerksamkeit
psychomotorik
Negativbias
funktionelle Veränderungen
Hyperaktivität
Amygdala
dACC
Insula
Stresssystem
HPA Achse dysreguliert
Cortisol uneinheitlich
Immunsystem
Entzündung
beeinflusst Neurogenese Plastizität
Gesamtmodell
Gehirnstruktur
neuronale Aktivität
Stresssystem
Immunsystem
Kognition
4.4 ADHS
Definition
beginnt im Kindesalter
Prävalenz 5 %
Symptome
Unaufmerksamkeit
Impulsivität
Hyperaktivität
ICD-11
neuroentwicklungsstörung
Subtypen
Verlauf
5 bis 15 % Diagnose im Erwachsenenalter
70 % weiterhin beeinträchtigt
Komorbidität
ca. 75 %
Auswirkungen
Konflikte
geringere Bildung
Delinquenz
4.4.2 biopsychologische Aspekte
strukturell
reduziertes Hirnvolumen
weniger graue Substanz
Basalganglien betroffen
kortikal
reduzierte Dicke frontal parietal temporal okzipital
funktionell
verminderte Aktivität bei Exekutivfunktionen
Arbeitsgedächtnis reduziert
Aufmerksamkeit verändert
Belohnungssystem gestört
Netzwerke
veränderte Konnektivität
4.5 Essstörungen
Verbreitung
häufig in westlichen Ländern
Risikogruppe junge Frauen
Formen
Anorexia nervosa
Untergewicht
verzerrtes Körperbild
Bulimia nervosa
Essanfälle
Kompensation
Binge Eating
Essanfälle ohne Kompensation
Prävalenz
Anorexie 1 bis 4 %
Bulimie 1 bis 2 %
Binge Eating 1 bis 4 %
Komorbidität
ca. 70 %
Ursachen
genetisch
familiär
sozial
individuell
4.5.2 biopsychologische Aspekte
EBA
reduzierte graue Substanz
reduzierte Aktivität
reduzierte Konnektivität
verzerrte Körperwahrnehmung
Neuroplastizität durch Therapie
4.6 Burnout
Einordnung
keine eigenständige Diagnose
arbeitsbezogenes Phänomen
Dimensionen
emotionale Erschöpfung
Depersonalisation
reduzierte Leistung
Prävalenz
ca. 4,2 %
Komorbidität
ca. 70 %
Verlauf
fünf Phasen
Honeymoon
Stressbeginn
chronischer Stress
Burnout
habitualisiert
Kritik
starke Überlappung mit Depression
unscharfe Struktur
Arbeitsbezug unzureichend
4.6.2 biopsychologische Aspekte
kognitive Defizite
Exekutive Funktionen
Aufmerksamkeit
Gedächtnis
Gehirn
präfrontaler Cortex reduziert
Empathie
reduzierte Aktivität ACC somatosensorisch
4.7 Schizophrenie
Definition
Denkstörung
betrifft viele Bereiche
Prävalenz 1 %
Symptome
Wahn
Halluzinationen
desorganisierte Sprache
negative Symptome
Positivsymptome
Wahn
Halluzinationen
Negativsymptome
Affektverflachung
Motivationsverlust
kognitive Defizite
Ursachen
Genetik Heritabilität 80 %
Umweltfaktoren
Stress Substanzen
Verlauf
Beginn frühes Erwachsenenalter
Geschlechtsunterschiede
4.7.2 biopsychologische Aspekte
Dopamin
Dysregulation
PFC Hypoaktivität
weitere Neurotransmitter
Glutamat
GABA
Serotonin
strukturell
vergrößerte Ventrikel
reduzierte graue Substanz
Hippocampus verkleinert
funktionell
Aktivität auditorischer Cortex bei Halluzinationen
Sprache
reduzierte Lateralisierung