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Erinnern und Vergessen: Lernen, Gedächtnis & Amnesie - Coggle Diagram
Erinnern und Vergessen: Lernen, Gedächtnis & Amnesie
Grundidee
Lernen
Veränderung des Gehirns durch Erfahrung
Gedächtnis
Speicherung
Abruf
Grundlage
neuroplastische Prozesse
3.1 Langzeitgedächtnis
Deklaratives (explizites) Gedächtnis
bewusst abrufbar
Episodisch
persönliche Erlebnisse
Beispiel
Einschulung
Semantisch
Faktenwissen
Beispiel
Paris = Hauptstadt von Frankreich
Nondeklaratives (implizites) Gedächtnis
unbewusst
Prozedural
Fähigkeiten
Radfahren
Schreiben
Priming
Reiz beeinflusst Verarbeitung eines anderen
Konditionierung
erlernte Reaktionen
Angst
3.2 Arbeitsgedächtnis
kurzfristiger Speicher
Verarbeitung
Modell Baddeley & Hitch
Zentrale Exekutive
steuert Aufmerksamkeit
Phonologische Schleife
Sprache
Kapazität ca. 2 Sekunden
Rehearsal
inneres Wiederholen
Visuell-räumlicher Notizblock
Bilder
Raum
Episodischer Puffer
verbindet Informationen
Kapazität
früher
7 ± 2
Miller
heute
3–4 Einheiten
Steigerung
Chunking
Wiederholen
3.3 Stadien der Gedächtnisbildung
Enkodierung
Lernen
Konsolidierung
Speicherung
Abruf
Erinnerung
Hinweis
Fehler in jeder Phase möglich
Einfluss
Stress
fördert Konsolidierung
verschlechtert Abruf
3.4 Fall H.M. (Henry Molaison)
Bedeutung
Schlüsselpatient
Entfernung
Hippocampus
Amygdala
Folgen
anterograde Amnesie
keine neuen Erinnerungen
alte Erinnerungen erhalten
Intelligenz intakt
Kurzzeitgedächtnis intakt
Schlussfolgerung
Gedächtnis besteht aus mehreren Systemen
3.5 Formen der Amnesie
Grundtypen
Retrograd
Vergangenheit verloren
Anterograd
keine neuen Erinnerungen
Formen
Mediale Temporallappen-Amnesie
Ursache
Hippocampus-Schädigung
betroffen
episodisches Gedächtnis
intakt
Motorik
Fahrradfahren
Posttraumatische Amnesie
nach Schädel-Hirn-Trauma
meist vorübergehend
Alzheimer-Amnesie
zuerst anterograd
später retrograd
Ursache
Hippocampus betroffen
Transiente globale Amnesie
plötzlich
Dauer unter 24 Stunden
reversibel
3.6 Speicherung von Erinnerungen
Netzwerk im Gehirn
Hippocampus
Überführung ins Langzeitgedächtnis
Verknüpfung von Erinnerungen
Amygdala
Emotionen
Angst
Verstärkung von Erinnerungen
Neocortex
Speicherort
Inhalte verteilt
Präfrontaler Cortex
Arbeitsgedächtnis
Entscheidung
was speichern
was abrufen
Basalganglien
Gewohnheiten
automatisches Verhalten
Cerebellum
prozedurales Gedächtnis
motorisches Lernen
Gedächtnistheorien
Standard-Konsolidierungstheorie
zuerst Hippocampus
später Neocortex
Multiple-Spuren-Modell
Erinnerungen veränderbar
jeder Abruf
neue Gedächtnisspur
Folge
stabiler
aber verzerrbar
3.7 Gedächtnisphänomene
Primacy-Recency-Effekt
Anfang besser erinnert
Ende besser erinnert
Kontextabhängigkeit
gleicher Kontext
besserer Abruf
Stimmungskongruenz
Stimmung beeinflusst Erinnerung
Flashbulb Memories
emotionale Ereignisse
sehr lebhaft
nicht genauer
3.8 Lernen auf synaptischer Ebene
Hebb’sche Regel
Neurons that fire together wire together
gleichzeitige Aktivität
stärkere Verbindung
Langzeitpotenzierung (LTP)
Verstärkung von Synapsen
Grundlage von Lernen
Beispiel
Hippocampus
Langzeitdepression (LTD)
Abschwächung von Synapsen
Formen
Depotenzierung
De-novo LTD
Funktion
Vergessen
effizientes Lernen
Kernaussage Kapitel 3
Gedächtnis
kein statischer Speicher
verteilt im Gehirn
dynamisch veränderbar
abhängig von
Emotion
Kontext
Nutzung
Lernen
Verstärkung von Synapsen
Abschwächung von Synapsen