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Grundlagen und Klassifikation des Langzeitgedächtnisses - Coggle Diagram
Grundlagen und Klassifikation des Langzeitgedächtnisses
Langzeitgedächtnis (LZG)
Speicherung von
Erfahrungen
Informationen
Emotionen
Fertigkeiten
Wörtern und Kategorien
Beurteilungen
Regeln
Bestimmt unser Wissen
Über uns selbst
Über die Welt
Encodierung im Langzeitgedächtnis
= Einspeichern von Informationen
Arten der Encodierung
Automatische Encodierung
Unbewusst (inzidentell)
Erfolgt ohne Anstrengung
Beispiel
Erlebte Ereignisse
Alltagsinformationen
Aktive Encodierung
Bewusst und aufmerksamkeitsgesteuert
Erfordert kognitive Anstrengung
Beispiel
Lernen für eine Prüfung
Formen der Encodierung
Semantische Encodierung
Besonders relevant für verbales Material
Speicherung der Bedeutung
keine Speicherung des exakten Wortlauts
Tiefere Verarbeitung
Führt zu besserer Behaltensleistung
Visuelle Encodierung
Speicherung bildhafter Vorstellungen
Visuelle Inhalte oft besser erinnerbar als rein verbale
Sehr effektive Encodierungsform
Akustische Encodierung
Speicherung von Klangmustern
Melodien können Texte aktivieren
Beispiel
Liedmelodie ruft Songtext hervor
Weitere Encodierungsformen
Geruch
Geschmack
Tastsinn
Taktil gespeicherte Inhalte
Stark mit Emotionen verbunden
Oft mit frühen Erfahrungen verknüpft
Klassifikation des Langzeitgedächtnisses
Nach Saquire (1992)
Explizites (deklaratives) Gedächtnis
Bewusst zugängliche Inhalte
Verbalisierbar
Episodisches Gedächtnis
Persönliche Erlebnisse
Zeitlich und räumlich eingebettet
Autobiografische Ereignisse
Semantisches Gedächtnis
Faktenwissen
Wortbedeutungen
Allgemeines Weltwissen
Nicht an konkretes Erlebnis gebunden
Implizites (nicht-deklaratives) Gedächtnis
Unbewusst wirksam
Nicht direkt verbalisierbar
Prozedurales Gedächtnis
Fertigkeiten
Motorische Abläufe
Beispiel
Fahrradfahren
Klavierspielen
Priming
Voraktivierung durch vorherige Reize
Erleichterte Verarbeitung ähnlicher Reize
Klassische Konditionierung
Gelernte Reiz-Reaktions-Verbindungen
Nicht-assoziatives Lernen
Habituation
Sensitivierung