Please enable JavaScript.
Coggle requires JavaScript to display documents.
Gedächtnisfunktion anhand der Sprache und des Spracherwerbs - Coggle…
Gedächtnisfunktion anhand
der Sprache und des Spracherwerbs
Gedächtnis für Wörter und Konzepte
Langzeitgedächtnis speichert Wörter der Sprache
Mentales Lexikon
Erwachsene
30.000 – 50.000 Wörter
Studierende
100.000 – 200.000 Wörter
Speicherung von Konzepten
Vorsprachliche Einheiten
Zusammengesetzt aus Bausteinen des Langzeitgedächtnisses
Codieren Wissen über
Personen
Objekte
Situationen
Handlungen
Jedes Konzept fasst Erfahrungen mit der Welt zusammen
Speicherung verbaler Informationen
Keine wörtliche Speicherung
Bedeutung wird extrahiert
Studie von Wanner (1968)
Bedeutung besser behalten als Wortlaut
Hinweis auf Wortlaut
Aufmerksamkeit kann auf Form gelenkt werden
Trotzdem schlechtere Leistung für Wortlaut als für Bedeutung
Komponenten der Sprache
Sprachverstehen und Sprachproduktion
Phoneme
Kleinste bedeutungsunterscheidende Laute
Beispiele
Amt: A-m-t
Schiff: Sch-i-ff
Morpheme
Kleinste bedeutungstragende Einheiten
Bestehen aus mehreren Phonemen
Können allein oder kombiniert Wörter bilden
Beispiele
Kind
-heit
-er
-lich
Grammatik
Regelsystem einer Sprache
Syntax
Wortstellung im Satz
Semantik
Bedeutungszuweisung
Phrasen
Satzeinheiten oder Satzteile
Folgen bestimmten Abfolgeregeln
Sprachentwicklung
Beginnt vor der Geburt
Säuglinge unterscheiden Mutter- und Fremdsprache
Spracherwerb durch Kommunikation
Verarbeitungsschritte
Prosodische Merkmale erkennen Satzgrenzen
Wörter werden identifiziert
Analyse nach Morphemen und Phonemen
Altersangaben
4 Monate
Sprachlaute unterscheiden
7 Monate
Zerlegen in Wörter
Unterscheiden von Verben und Substantiven
Funktionale Taubheit
Laute außerhalb der Muttersprache werden schlechter unterschieden
Ursache
Fehlende Erfahrung mit anderen Sprachen
Lallstadium
Produktion erster Laute
Bis 6. Lebenswoche
Schreien
Gurrlaute
Ab 4 Monate
Lalllaute
Konsonant-Vokal-Kombinationen
Einwortstadium
1. Lebensjahr
Erkenntnis
Laute haben Bedeutung
Wörter werden mit Bildern assoziiert
Ein Wort steht für ganzen Satz
Erste Wörter
Substantive
Bezeichnung von Personen und Objekten
Wortschatzexplosion
Ab ca. 18 Monaten
Sehr schnelles Lernen
Etwa ein Wort pro Wachstunde
Übergeneralisierung
Bedeutungsbereich wird ausgeweitet
Beispiel
Hase = auch Meerschweinchen, Hamster, Eichhörnchen
Betrifft
Substantive
Verben
Wortbedeutungen
Grammatikregeln
Überdiskriminierung
Bedeutungsbereich wird zu stark eingegrenzt
Beispiel
Nur eigener Hund = Hund
Zweiwortstadium
Bis zum 2. Geburtstag
Telegrammstil
Substantive und Verben
Beginn des Grammatikerwerbs
Syntaxregeln erkannt
Wörter in richtiger Reihenfolge
Längere Sätze entstehen
Grundwortschatz
Mit ca. 12 Jahren abgeschlossen
Sprachverstehen
Rolle der phonologischen Schleife
Speicherung von Phonemen im Arbeitsgedächtnis
Aktivierung von Wörtern im Langzeitgedächtnis
Aktivierung von Morphemen
Ergebnis
Sprachverstehen
Verarbeitung
Sehr schnell
Weitgehend automatisch
Vom Klang zu Konzepten
Hören
Laute als Sprache erkennen
Verknüpfung mit Wortformen
Zuordnung zu Bedeutungen
Lesen
Buchstaben visuell analysieren
Verbindung mit Wortformen
Ableitung der Bedeutung über Konzepte
Merksatz
Sprachverstehen beginnt mit Lauten oder Buchstaben
Führt über Wortformen zu Konzepten und Bedeutungen
Mehrdeutigkeit
Lexikalische Ambiguität
Ein Wort – mehrere Bedeutungen
Kontext hilft bei Auswahl der richtigen Bedeutung
Prozess heißt
Disambiguierung
Sprachproduktion
Gedanke muss sprachlich umgeformt werden
Unterschied zum Sprachverstehen
Beginnt bei Konzepten
Endet bei Lauten
Drei Phasen der Sprachproduktion
Konzeptualisierung
Planung dessen, was gesagt werden soll
Aktivierung verwandter Konzepte
Möglichkeit von Versprechern
Beispiel
Tee aktiviert Kaffee
Formulierung
Auswahl der Wortformen
Bereitstellung von Morphemen und Phonemen
Aufbau syntaktischer Struktur
Weitergabe an Artikulation
Artikulation
Erzeugung von Sprachlauten
Stimmlose Laute
p, k
Stimmhafte Laute
m
Vokale
Veränderung durch Mundstellung
Hörerbezug in der Sprachproduktion
Berücksichtigung von
Hörerschaft
Kontext
Gemeinsamer Wissenshintergrund nötig
Nach Clark (1996)
Gruppenmitgliedschaft
Gemeinsame soziale Gruppe
Sprachliche Kopräsenz
Gemeinsamer Gesprächsverlauf
Physische Kopräsenz
Gemeinsame Umgebung
Versprecher
Ursachen
Vermischung aktivierter Wörter
Vorausplanung von Lauten
Freudsche Versprecher
Früher
Ausdruck unterdrückter Wünsche
Heute
Treten auch ohne Verdrängung auf
Spoonerismus
(ausrutschen)
Vertauschung von Anfangslauten
Sprachregeln bleiben erhalten
Erkenntnisgewinn
Fehler geben Einblick in Sprachproduktion
SLIP-Technik
(provozieren)
Laborinduzierte Versprecher
Wortpaare provozieren Lautvertauschung
Vertauschung häufiger
Wenn echtes Wort entsteht
Unbewusste Korrekturprozesse aktiv
Semantische Sättigung
Wort klingt nach Wiederholung bedeutungslos
Ursache
Überstimulation der Bedeutungsneuronen
Perzeptuelle Schleife
Eigene Sprache wird erneut gehört
Bedeutung wird aktiviert
Bei Überreizung
Klang aktiviert Bedeutung nicht mehr