Please enable JavaScript.
Coggle requires JavaScript to display documents.
LE 26 - Coggle Diagram
LE 26
Infusionstherapie
Schwerkraftinfusion
Druckinfusion
elektrische via Perfusor oder Infusomat
s.c.
i.v.
i.a.
i.o.
dient:
Volumenausgleich
Medikamentengabe
parenterale Ernährung/ Nährstoffzufuhr sichern
Wiederherstellung Homöostase
Flüssigkeitszufuhr
Stabilisierung/ Wiederherstellung Körperfunktion
osmotischen Druck auszugleichen
Regulierung des Stoffwechsel
von lat. infundere:
hineingießen
Aufteilung in:
isotone Lösungen:
ersetzen Defizite im Flüssigkeitshaushalt
hypotone Lösungen:
frei von Elektrolyten bspw.
-Glukoselösung
-bei hoher Konzentration von Elektrolyten im Blutplasma
bei Niereninsuffizienz
hypertone Lösungen:
-Plasmaexpander als Volumenersatz
-zieht Flüssigkeit aus Gewebe, hält sie in Gefäßen
Überwachungskriterien
-Zustand und Vitalzeichen
-Fließgeschwindigkeit
-Luftblasen im System
-Ausflockung und Verfärbungen
-Punktionsstelle (Phlebitis, Paravasat)
-sorgfältige Doku (Menge, Substanz, Zeitpunkt, Unregelmäßigkeiten
Medikamente
Infos bei Pat. Übergabe:
Medikament
Dosis
Wirkstoff
Indikation/ Grund
Zeitpunkt
Darreichungsform
Nebenwirkungen/ Vorsicht
10 R Regel
richtiger Patient
Medikament
Dosierung
Anwendungsdauer
Zeitpunkt
Applikationsart/ Stelle
Dokumentation
Risikomanagement
Aufbewahrung
Entsorgung
Darreichungsformen
fest:
-Hartkapseln, Tabletten, Weichkapseln
halbfest:
-Cremes, Pasten, Salben, Gele
flüssig:
-Infusionen, Injektionen, Lösungen, Emulsion, Suspension, Sprays, Tropfen (Auge, Ohr, Nase)
andere:
-Brause, Inhalatoren, Pulver, Granulate, transdermale Pflaster, Suppositoren
Definitionen
Wirkstoff:
Substanz in einem Medikament welches die gewünschte
Wirkung bringt
Präparat
für die gewünschte Applikation aufbereiteter Wirkstoff
Hilfsstoffe beeinflussen Freisetzung, Bekömmlichkeit etc.
Generikum:
Kopie eines auf dem Markt befindlichen Mittels,
Wirkstoff ist gleich,
Hilfsstoffe und Herstellungsweg können variieren
Arzneimittel:
-Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen
zur Anwendung am oder im Körper
-Eigenschaften: heilen, lindern, vorbeugen
-auch Stoffe aus der Diagnostik unter dem Begriff (KM zB)
Pharmakodynamik
was macht die Droge mit dem Körper?
zentraler Wirkmechanismus
Wirkung an Fremdorganismen
-Antiobiotika
-Virustatika
-Antimykotika
Wirkung auf Organismus
-extrazellulär wie bei Laxanzien
zelluläre Wirkung wie beim Schlüssel-Schloss-Prinzip:
Prozesse verstärken= Agonist
Prozesse ausbremsen= Antagonist
aktivieren oder hemmen auch Enzyme und Transportwege
Pharmakokinetik
Was macht der Körper
in welcher Zeit
mit dem Stoff?
LADME
Liberation
Absorption
Distribution
Metabolisierung
Exkretion
Liberation= Freisetzung
je nach Darreichungsform (Schmelztablette, Suppositorium etc)
Absorption= Aufnahme
welche Barrieren müssen passiert werden
wie löslich ist der Stoff
Distribution= Verteilung im Körper
Molekülgröße und Löslichkeit bestimmen wie es bewegt wird
und wo Gewebeschranken blockieren (Blut-Hirn zB)
Metabolisierung= chemischer Umbau
meist in Leber (First Pass, Bioverfügbarkeit)
je nach Stoff dann erst aktiv und im Blutserum nachweisbar
Exkretion= Ausscheidung
häufig über die Nieren, deshalb Vorsicht
bes. bei Erkrankungen und Insuffizienz
First Pass Effekt
venöses Blut aus Gastrointestinaltrakt
durch Pfortader in Leber
danach erst in Körperkreislauf
was in Körperkreislauf ankommt= Bioverfügbarkeit
Metabolisierungsschritt
bei manchen Mitteln verringert sich hier der Anteil der noch am Zielort wirken kann
manche Stoffe können deshalb nicht oral gegeben werden, da nach Metabolisierung nicht genug übrig bleibt
zu geringe Bioverfügbarkeit