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Historie und Entwicklung von Schule - Coggle Diagram
Historie und Entwicklung von Schule
Geschichte Der Schule
1910-1920
1910 Mittelschule
1918 Verlängerung der Schulpflicht bis 18
28.04.1920 Grundschulbesuch für alle Kinder Verpflichtend (Reichsgrundschulgesetz)
1763-1872
1763 Schulpflicht in Preußen
1772 Abitur wird zur Hochschulzugangsberechtigung
Ab 1806 Einrichtung von Schulen für Blinde, Taubstumme und Lernschwache
1834 Abitur nur am Gymnasium
1871 Erste Berufsschulen
1872 Staatliche Schulinspektion
NS-Zeit, Nachkriegszeit
1933 Juden werden von Schulen und Hochschulen ausgeschlossen
1946 Einheitsschule in der Sowjetischen Besatzungszone
1947 Alliierte fordern Demokratisierung des Bildungswesens
1949 Bildungsföderalismus im Grundgesetz verankert
1959 Einführung der Polytechnischen Oberschule in der DDR
1964 Hamburger Abkommen vereinheitlicht Schulwesen
1965 Abschluss des Umbaus des Bildungssystems in DDR
1969-1990
1969 Bildung wird Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
1972 Neuordnung der gymnasialen Oberstufe
1973 Beschluss zur Einrichtung von Gesamtschulen
1990 Wiedervereinigung: Abwicklung des DDR-Schulwesens
1997-2010
1997 KMK beschließt länderübergreifende Bildungsstandards
1999 Bologna-Prozess
2001 PISA-Schock
2006 Föderalismusreform
2009 Deutschland verpflichtet sich zur Inklusion von Schülern mit Behinderungen
2010 Zweigliedrigkeit
Heimlicher Lehrplan
Generell: „Die Schule - als Institution - erzieht“ (Bernfeld 1990/1925, S. 28)
Hierarchische Ordnung
Lehrer = Platzverteiler, Rednerlistenführer, Zeitmeister. Er erwartet Gehorsamkeit auch ohne Angabe von Gründen
Leistungsbezogene Konkurrenz
Der Lehrer ermahnt die Faulen und lobt die Fleißigen
Er unterrichtet kollektiv und zensiert individuell
Sprachliche Norminierung
Der Lehrer normiert die im Klassenzimmer zugelassene Sprache
Er unterdrückt den Jargon der jugendlichen Subkulturen
Maskierung
Die Lehrer erwarten möglichst in allen Fächern „intrinsische Motivation“ und sachbezogene persönliche Interessen
Neue Entwicklungen
Ausbau des Ganztagsschulangebots
Integrierte Schulformen
Projekt ,,Aus Fremden werden Freunde‘‘
Gr. 1 Herkunft und Erfahrungen ausländischer Mitschüler
Gr.2 Ausländerfeindlichkeit und Lösungen
Gr.3 Türkische Küche und gemeinsames Kochen
Zusammensetzung der Bevölkerung 2016-> 22,5% mit Migrationshintergrund
Ziel: Zusammenleben verschiedener Kulturen verstehen
Produkt Rollenspiele Collagen Präsentationen
Die heutige Struktur des Schulsystems in Deutschland
Ständige Konferenz der Kultusminister (KMK)
Berufsausbildung ist fast einheitlich durch das Berufsbildungsgesetz geregelt
Der Vorschulbereich obliegt der Sozialgesetzgebung des Bundes im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Die Rahmenkompetenz für das Hochschulwesen liegt beim Bund
Zentrale Kennzeichen des Bildungssystems: Segmentierung und Differenzierung
Schule als Institution (Schule als gestaltete und zu gestaltende Institution (Blömeke/Herzig 2009))
Schule als pädagogische Organisation
Schule als komplexes Produkt gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse
Makroebene Bildungssystem insgesamt (Systemebene)
Exoebene Einbindung in Bildungsregionen (Systemebene)
Mesoebene Einzelschule als Handlungsfeld (Systemebene)
Mikroebene beteiligte Personen (Subjektebene)
Funktion von Schule nach Fend
Qualifikation, Sozialisation, Selektion, Legitimation
Übergeordnete Funktionen
Reproduktion, Innovation
Kritik von Schule
Bildungsgerechtigkeit
Integrationsfunktion
Qualifikationsfunktion
Selektionsfunktion
Soziale Selektion beim Zugang zum Studium
Bei Kindern von Akademikern ist die Wahrscheinlichkeit 47% höher, dass diese ein Studium beginnen im Gegensatz zu Kindern von Nichtakademikern