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Besa-3 Stärken IVA Assessment - Coggle Diagram
Besa-3 Stärken IVA Assessment
Ich bleibe neutral, gerecht und transparent – jede Stimme zählt.
1 Stärke: FAIRNESS
Fairness bedeutet bei mir: Transparenz für alle Bereiche, Gleichbehandlung, neutrale Moderation, Respekt und Objektivität (nicht nach Sympathie oder Emotion).
Beispiel 1 – Neutrale Moderation in interprofessionellen Diskussionen
„In interprofessionellen Fallbesprechungen moderiere ich neutral, gebe allen Berufsgruppen Raum, fasse Fakten zusammen und leite das Gespräch so, dass wir eine gemeinsame, fachlich begründete Entscheidung treffen. Dadurch fühlt sich niemand übergangen.“
Beispiel 2 – Gleichwertige Unterstützung aller Mitarbeitenden
„Ich unterstütze Mitarbeitende unabhängig von ihrer Erfahrung oder Persönlichkeit gleichwertig. Jeder erhält die gleiche fachliche Begleitung, denselben Zugang zu Schulungen und dieselben Chancen, Fragen zu stellen.“
Beispiel 3 – Transparente Entscheidungsfindung
„Bei komplexen Themen, etwa bei der Entscheidung über pflegerische Massnahmen bei FBM-Bettgitter (A07), erkläre ich nachvollziehbar, warum wir welchen Schritt gehen. Transparente Entscheidungen geben dem Team Sicherheit und stärken das Vertrauen.“
Ich schaue tiefer, sehe das Ganze und handle bedacht.
2 Stärke: WEISHEIT
Weisheit bedeutet für mich: Überblick behalten, Zusammenhänge erkennen, langfristig denken, Situationen ganzheitlich betrachten.
Beispiel 1 – Dekubitus: Ganzheitliche Analyse statt Einzelmassnahmen
„Bei der Wundvisite und in der Begleitung eines Bewohner mit Dekubitus schaue ich nicht nur auf die Wunde, sondern analysiere Mobilität, Ernährung, Inkontinenz, Schmerzen und Tagesstruktur. So kann ich das Team zu einer realistischen und wirksamen Pflegeplanung führen.“
Beispiel 2 – Inkontinenz & Katheterwunsch: Bedürfnis hinter dem Wunsch erkennen
„Als eine Bewohnerin einen Katheter wollte (A06), weil sie sich mit Einlagen unwohl fühlte, habe ich zuerst ihre Scham und das Kontrollgefühl ernst genommen. Ich erklärte die Risiken eines Katheters und half ihr, gemeinsam mit dem Team eine würdige, sichere Alternative zu finden.“
Beispiel 3 – Schmerzmanagement: Verhalten als Symptom verstehen
„Bei unruhigem oder Rückzugs Verhalten prüfe ich zuerst mögliche Schmerzen und empfehle die nutzungs der geeigneten Einschätzungsinstrumente -BESD/VAS für 3 Tage, dann am 4 Tag die Evaluation. Ich leite das Team an, nicht nur das Verhalten, sondern die Ursache zu behandeln mit STI Assessmentinstrument.“
Ich analysiere klar, entscheide fundiert und gebe Orientierung.
3. Stärke: URTEILSVERMÖGEN
Urteilsvermögen bedeutet für mich: strukturierte Analyse, faktenbasiertes Entscheiden, Muster erkennen, Risiken einschätzen.
Beispiel 1 – Sturzserie: Analyse statt Spekulation
„Wenn ein Bewohner mehrfach stürzt, analysiere ich die Sturzprotokolle, erkenne Muster und stelle gezielte Fragen zu Medikation, Mobilität und Vitalparametern. Durch diese strukturierte Herangehensweise können wir die Ursache ermitteln und passende Massnahmen ableiten.“
Beispiel 2 – Komplexe klinische Situation: Ruhe & Struktur
„Bei unklaren klinischen Veränderungen, z. B. Delir-Anzeichen oder plötzlicher Unruhe, strukturiere ich die Situation für das Team: Welche Informationen haben wir? Was fehlt? Was spricht wofür? Dadurch gewinnen alle Sicherheit und Orientierung.“
Beispiel 3 – Evidenzbasierte Empfehlungen
„Bevor ich eine Empfehlung gebe, prüfe ich Pflegedokumentation im EasyDok, Assessments, Beobachtungen, Verlauf und Risiken. So kann ich fachlich begründete, klare und sichere Entscheidungen unterstützen.