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Kritische Erziehungswissenschaft & Reformpädagogik, durch, bekannte…
Kritische Erziehungswissenschaft & Reformpädagogik
Kritische Erziehungswissenschaft
Klafki, Blankertz, Mollenhauer
Unterschiedliche theoretische Ausgangspositionen
dialektisches Denken
Tradition des Kantischen Kritizismus
soziologische Theorien
Kritische Theorie bei Jürgen Habermas
Normative Basis: Diskursethik
Theoretische Bezüge: Bsp. Sozialisation als Entwicklung von Interaktionskompetenz
methodologisches Programm der Kritischen Theorie
Adorno: „Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie“ (1972)
Habermas: Ordnung der Wissenschaften
1. empirisch-analytische Wissenschaften
2. historisch-hermeneutische Wissenschaften
3. kritisch orientierte Wissenschaften
Das emanzipatorische Erkenntnisinteresse
Wissenschaftstheoretische Grundannahmen der Kritischen Erziehungswissenschaft
Emanzipationspostulat:
Individuelle und gesellschaftliche Emanzipation
Herrschaftsfreie Kommunikation als regulative Idee
Pädagogisches Handeln als historisch-vermittelnde gesellschaftliche Praxis
Das methodische Vorgehen - Ideologiekritik und Handlungsforschung
nach Klafki
1. direkt auf gesellschaftliche und pädagogische Praxis bezogen,
2. sie greift als Forschung unmittelbar in die Praxis mit ein und
3. sie hebt bis zu einem gewissen Grad bewusst die Scheidung zwischen Forschern und Praktikern auf
Klafkis Konzept von Allgemeinbildung
1. Fähigkeit zur Selbstbestimmung,
2. Mitbestimmungsfähigkeit und
3. Solidaritätsfähigkeit
1. Bildung für alle
2. Bildung im Medium des Allgemeinen („epochaltypische Schlüsselprobleme“)
3. Bildung in allen Grunddimensionen menschlicher Interessen und Fähigkeiten
Mollenhauers Erziehungstheorie
Erziehung als kommunikatives Handeln
Erziehung als Interaktion
Erziehung als soziale Reproduktion
Fortschreibung bzw. Weitere Varianten der kritischen Erziehungswissenschaft
Kommunikative Pädagogik
Interaktionistische Pädagogik
Entwicklungspädagogik
Evolutionstheoretische Pädagogik
Handlungstheoretische Erziehungswissenschaft
Kritik und Würdigung
Kritik
· Empirische Pädagogen kritisierten unpräzise Begrifflichkeiten
· Marxistische Pädagogen charakterisierten Kritische Erziehungswissenschaft
als reformistisch
· Vernachlässigung einheimischer pädagogischer Begriffe
· Konzept der Handlungsforschung vermischt empirische Forschung und das
Interesse an Praxisveränderung in unzulässiger Weise
Würdigung
Würdigung
· Öffnung der pädagogischen Theoriebildung für makrosoziologische und
persönlichkeitstheoretische Diskurse aus dem Umfeld der Kritischen
Theorie, des Symbolischen Interaktionismus und der Sozialpsychologie
· Umorientierung von einer ideengeschichtlich hin zu einer sozialgeschichtlich
ausgerichteten erziehungswissenschaftlichen Forschung
· Wiederbelebung der qualitativen Forschung in der Erziehungswissenschaft
Reflexive Erziehungswissenschaft
Reflexive Modernisierung, Identitätstheoretische Bezüge, Entgrenzung des Pädagogischen
Prävention Gewalt und sex. Missbrauch
Knackpunkte
sind
• Thema befindet sich in Implementation
• an Schulen: ganzheitliches Vorgehen
Bestandteile:
• Leitbild
• Interventionsplan
• Kooperation
• Personalverantwortung
• Fortbildung
• Verhaltenskodex
Verhaltenskodex
Risikoanalyse
sind zum Beispiel
Abhängigkeiten herzustellen
Zu große nähe aufbauen
Schüler für Grenzüberschreitungen zu desensibilisieren
Sich kollegialer Kontrolle zu entziehen
Risikolagen
können dargestellt werden durch
Handlungen in Räumen der Intimsphäre
Zweiersituation
Trennung von Beruf und Privatleben
Körperkontakt
Sprache, Wortwahl und Kleidung
Reformpädagogik
Historische Entwicklung
Begriff seit Ende 19. Jh.
.- Blütezeit 1890–1933
vor 2. WK: Entwicklungspsychologie als Bezugsdisziplin
nach 2. WK: Soziologie als Bezugsdisziplin
Strömungen der deutschen Reformpädagogik
Jugendbewegung (Wandervogel)
internationale Strömungen: Montessori-Pädagogik, Freinet-Pädagogik
Maria Montessori
• konzentrierte Auseinandersetzung → Versenkung → über Sinne Kompetenzen → Entspannung
• 1. Vorbereitungsphase
• 2. Hauptphase der großen Arbeit
• 3. abschließende Phase und Erholung
aktive Persönlichkeitsbildung
• Freiheit und Disziplin als Modi des pädagogischen Prozesses
• Eigenaktivität = Leistung des Kindes
• Beobachtung als Grundlage der Beurteilung
• Fehlerkontrolle: durch Material / Sinne / Vergleich
durch
bekannte Vertreter
beeinflusst durch
Ziel