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Herausforderungen der Xenotransplantation - Coggle Diagram
Herausforderungen der Xenotransplantation
Immunologische Abstoßung
hyperakute Abstoßungsreaktion
stärkere und schnellere Reaktion als bei menschlichen Spenderorganen
Verlust des Transplantats kurz nach der Transplantation
Lösungansatz
gentechnische Veränderung der Schweine
Züchtung ohne Oberflächenantigene
Erkennung des fremden Organs
Funktion der Antigene als Markierungen für das Immunsystem
Auslösung einer Immunantwort durch Antikörper
Antigene auf der Oberfläche der Zellen des neuen Organs
mikrobiologische Sicherheit
Verursachung von schweren Erkrankungen beim Menschen
Lösungansatz
Impfungen
antivirale Medikamente
Übertragung von tierischen Krankheitserreger
Parasiten
Pilze
Viren
Bakterien
unbekannte Erreger
Restgefahr trotz Maßnahmen
uneliminierbare Erreger (
endogene Retroviren
)
endogene Retroviren
PERV (porcine endogene Retroviren)
vorhanden im gesamten Schweine-Genom
nicht entfernbar durch normale Maßnahmen
drei Typen bei Schweinen (PERV A, B and C)
Grundlagen und Herkunft der endogenen Retroviren
ständige Präsenz im Organismus
Vererbung an alle Körperzellen ab der Befruchtung
eingebaute Viren-DNK im Erbgut
Gefahren bei Xenotransplantation
Risiko für Infektionskrankheiten bei den Empfänger*innen
erhöhtes Infektionsrisiko durch Immunsuppression
Übertragung von PERV bei Transplantionen
Gefahr für Leukämie/Immundefizienz
unvollständige Entfernung von PERV aus dem Schweinegenom
Besonderheiten
Vermehrung durch Zellteilung
keine klassische Virusvermehrung
Organtransplantation trotz Retroviren
genetische Veränderungen als Lösung
Ziel: Schweinerasse ohne infektiöse Retroviren
Knock-Out von PERV C-Genen
Züchtung von Schweinen mit nicht-infektiösen Retroviren
Schweinerasse: Haplotyp SLA D/D
ohne PERV A und PERV B