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Das Jahrhundert der Aufklärung (18.Jhd..) - Coggle Diagram
Das Jahrhundert der Aufklärung (18.Jhd..)
Geistesgeschichtliche Grundlagen, Ziele
zentrales Motiv ist Vernunft
Vorbilder dieser Denkmethode
Francis Baton
Thomas Hobbes
John Locke
David Hume (Empirismus)
René Descartes
Voltaire (Rationalismus)
Empirismus sieht Sinneswahrnehmung als Quelle der Erkenntnis
Rationalismus sieht die menschliche Vernunft als ausschlaggebend für die Erkenntnis
Die Aufklärung ist generell eine politische Bewegung, mit Ziel eine Reform, nicht Revolution
Strömungen
Pietismus, Kirche ist unnötig als Vermittler zwischen Mensch und Gott
Empfindsamkeit, sinnliche Wahrnehmung als Basis für Erkenntnis
Bevorzugen Brief, Tagebuch und Autobiografie
Politik und Gesellschaft
Deutschland im 18. Jhd. zu absolut. Territorialstaaten zerfallen, Adel hatte Führung
Bürger sind rechtlos
Die Literatur als Instrument der Aufklärung
Bürger soll erzogen und gelehrt werden, es eignet sich die Fabel
Moralische Wochenschriften benutzt, um Ideen zu verbreiten
Der literarische Markt
Lesebedürfnis steigt von 1730-40
Lesertyp verändert sich vom intensiven zum extensiven Leser
Zum Geldsparen entstehen Lesegesellschaften und Leihbibliotheken
Am Buchmarkt Trennung von Verlagswesen und Buchhandel
Der freie Schriftsteller muss von seinem Schreiben leben, viele hatten auch noch andere Berufe als backup
Das Theater der Aufklärung
Schauspieler des 17. und 18. Jhd. sind sozial deklassiert und ziehen von Ort zu Ort (Wanderbühne).
Publikum nimmt lautstark an den Aufführungen bei, viel gegessen und getrunken
Viele Höfe haben Hoftheater
Bürgerliche Stadttheater gibt es erst ab dem 19. Jhd.
Gottsched und das Theater
Gottsched will das Theater zum Erziehen benutzen
Die drei Einheiten des aristotelischen Theaters werden streng eingehalten.
Ständeklausel besagt, dass in Tragödien, Staatsromanen und Heldengedichten nur Adelige auftreten dürfen
Gotthold Ephraim Lessing
Vertreter der Hochaufklärung und starker Kritiker von Gottsched
Seiner Meinung nach soll Literatur Werte wie Mitleid und Menschlichkeit vermitteln
Dichter der Spätaufklärung
Betonung des eigenständigen Denkens und der Individualität
Bekannte Dichter
Georg Forster
Georg Christoph Lichtenberg
Johann Gottfried Seume
Sie haben ein gemeinsames universales Erkenntnisinteresse
Wurde an den Reisebeschreibungen der Spätaufklärung ersichtlich