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Die Bücherverbrennung (Svendborgern Gedichten, 1939), Brecht
WIE?
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Z9-13: Maximal Paradox und Ironie, Identifizierung zwischen Büchern und Schriftsteller (Verbrennt mich!)
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Anapher: Wiederholung von „verbrennt mich!“ (Z9, 13) verstärkt die emotionale Wirkung
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WAS?
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Z5-8: Ein Dichter entdeckt, dass er nicht verbannt ist, und fühlt sich verraten und wütend. Er beschließt, einen Protestbrief an die Machthaber zu schreiben, um sich zu klagen.
Z9-13: Brief des Dichters, wo er fragt, verbrennt zu sein.
Der Dichter (Z5) ist verjagter und ist Brecht selbst, aber er spricht im 3PS
Der Gesichtspunkt ist völlig auseinandergebracht, denn der Dichter fragt, verbrannt und zensuriert zu sein (Z9-13)
Der Dichter ist nicht stolz darauf, verschont worden zu sein, sondern fühlt sich beleidigt – als hätte man ihn nicht ernst genommen.
Kritik an der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, die in Berlin stattfand.
Die Bücherverbrennung steht symbolisch für die Zerstörung von Gedankenfreiheit, für politische Unterdrückung und die Verachtung des Geistes.