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Unterstütze Kommunikation - Coggle Diagram
Unterstütze Kommunikation
Sprache
Motorisch: Artikulation
Kognitiv: Syntax, Pragmatik, Regeln der Konversation
Kommunikationssysteme
beruhen auf festgelegten Symbolen
kontextunabhängig
Wesentliche Voraussetzung für vielfältige kognitive Leistungen
Kommunikationssysteme
Beruhen auf festen Symbolen (Gebärdensprache)
Kontextabgängig
Zwischenmenschlicher Austausch von Informationen
kann mit Hilfe verbaler und nonverbaler Zeichen stattfinden
Alle Verhaltensweisen und Ausdrucksformen
bewusst oder unbewusst in Beziehung treten
Kommunikation
Zwischenmenschlicher Austausch von Informationen
kann mit verbaler und nonverbalen Zeichen geschehen
Gestik/Mimik
Botschaften - Zwischenmenschliche
bewusst und unbewusst
Man braucht Sender und Empfänger
UK als Hilfe zum...
Ausdrucksmittel
Wird langfristig angewendet
Sprachverständnis ist gegeben
Spracherwerb
Kein dauerhaftes Hilfsmittel
Fördert Verständnis und Anwendung von Lautsprache
Übergänge gestalten (Sprachentwicklung)
UK als...
Ersatzsprache
Dauerhafter Einsatz von UK
Umfasst Sprachverständnis und Sprachproduktion
Muss auch das Gegenüber sprechen
Zielgruppen: kommunizierende Personen
Präintentional
Kommunikationsversuche ohne Intention oder bewusste Personenwahrnehmung, emotionaler Stimmausbruch, Zeichen,
Beginnend intentional
intentional, aber überwiegend symbolisch, Wahrnehmung durch Kontakt, Erstes Verständnis von Mittel und Zweck
Verbal-symbolisch
symbolisch, unabhängig Zeit und Raum, Triangulärer Blick, Sprachgebrauch Einschränkung,
Uneingeschränkt (Explosion des Vokabulars)
Sprachgebrauch kann uneingeschränkt verwendet werden, kommentieren, berichten, außerhalb von Raum und Zeit
Kommunikative Kompetenz
Strategisch
effektive Anpassung an Gesprächspartner
Operational
mit Hilfsmittel umgehen können
Sozial
angemessene Gesprächsbeteiligung
Linguistisch
Wortschatz, Syntax, Grammatik etc.
Humanistische Menschenbilder
Alternative Kommunikationsformen
Multimodale/totale/freie Kommunikation
Körpereigene Kommunkatiosnformen
Gestik/Mimik/Gebärden
Gesprächsbesonderheiten
Gefahr für Missverständnisse
Kommunikationssituation ist verlangsam
Man kann nicht detailreich Sprechen (kontextbedingt)
Blickkontakt ist wichtig
Geräte der UK werden benötigt
Geduld bei beiden Rollen
Kombination aus Tafel und Gestik/Mimik
multimodale Kommunikation
Erwartungshaltung dem anderen gegenüber
Was hatte man für Gefühle in der Rolle (Lehrkraft oder Schüler)?
Frust, Verzweiflung bei dem Schüler*innen (Reaktion mitweinen und Wut)
Die Rolle der Lehrkraft: uninteressiert das Gespräch weiterzuführen
man muss sich Zeit dafür nehmen
MetaTalk
symbolbasierte App zur Unterstützten Kommunikation
Sie ermöglicht Menschen, ohne oder mit weniger verständlicher Lautsprache zu kommunizieren
Es gib ein strukturierter Wortschatz mit dem die Kommunikation ermöglicht wird
App bietet einen umfangreichen Wortschatz und flexible grammatikalische Strukturen
Gebärden Input:
Gebärden-Input wird durch lautunterstützende Gebärden (LUG) begleitet
LUG ist nicht gleich DGS (deutsche Gebärdensprache)
INTENSIVE INTERACTION
Ziel
Erlernen der Fundamente der Kommunikation
Förderung der Kommunikationsfähigkeit und sozialen Integration
Informationen
ist ein Lern- und Kommunikationsansatz, der die Interaktionsfähigkeiten von Menschen mit kommunikativen Beeinträchtigungen (Autismus, geistige Beeinträchtigungen, schweren- und mehrfachen Behinderungen, Demenz) fördert
Humanistischer, respektvoller und sinngebender Ansatz
Alltagsrelevanz
Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen (aktive Teilnahme an Gesprächen, Meinungen/ Wünsche äußern, Entscheidungen treffen)
Unterstützung der sprachlichen und kognitiven Entwicklung
Barrieren abbauen
Wie kann intensive Interaction gelingen?
der anderen Person intensive Aufmerksamkeit schenken
Abwechselnder Austausch von
Verhaltensweisen
Verständnis für die Person
Nähe zur Person
genügend Zeit und viel Geduld
Plauderpläne
„Socialscripts“: kurzeDrehbücher für alltägliche Dialoge
Struktur für überschaubare Gesprächssituationen
geeignet für kurze Kommunikationsmuster
Geeignet für Menschen, die aus verschiedenen gründen (noch) nicht sehr erfolgreich kommunizieren
Ziele
KlareStrukturfürGespräche>vorbereitetauf verschiedene Situation zu sein
SelbstständigeBeteiligunganGesprächen
Steuerung der Kommunikation
ErwerbvonkommunikativenKompetenzen
Aufbauvon Plauderplänen
Aufmerksamkeit bei Gesprächspartner*in hervorrufen
Gesprächsthema festlegen
Gespräch am Laufen halten und
Sprecherwechsel ermöglichen
Sätze, die das Gespräch beenden
Arten von Plauderplänen
Aktionspläne
Partizipationspläne
Gesprächspläne
Chancen
Niedrigschwelliger Einstieg in die UK
Ermöglicht neue soziale Beziehungen
Kann in Therapie, Schule und Alltag flexibel eingesetzt werden
Herausforderungen
regelmäßigeAktualisierungundAnpassung
nicht alle Gesprächspartner*innen sind direkt offen für ein UK-Gespräch
je nach Kommunikationsform sind technische Kenntnisse notwendig
Begriffe
AAC: Augmentative and Alternative Communication
ergänzende und ersetzende Kommunikation
UK: Unterstützte Kommunikation
Entstanden aus der Praxis --> international verschiedene Entwicklungen
Sprechen
Produzieren der hörbaren Sprache
Notwendigkeit bestimmter Fähigkeiten
Wer profitiert von UK?
Menschen jeden Alters mit
angeborenen Beeinträchtigungen
Menschen jeden Alters mit erworbenen Beeinträchtigungen
Menschen jeden Alters mit vorübergehenden Beeinträchtigungen
Menschen mit schweren Formen von Demenz
Menschen jeden Alters mit Deutsch als Zweitsprache
UK als Ausdrucksmittel
Differenz zw. Sprachverständnis und Lautsprache
Kontrolle der Sprechorgane erschwert
erschwert verständliche Lautbildung und Artikulation
bei motorischen Beeinträchtigungen können grafische
Zeichensysteme eingesetzt werden
UK als Hilfe zum Spracherwerb
kein dauerhaftes Hilfsmittel
fördert Verständnis und Anwendung von Lautsprache
Kinder die Lautsprache erwerben aber stark verzögert in der Entwicklung sind
Kinder die vorübergehend keine Lautsprache nutzen können (z.B. nach einer Kehlkopf-OP)
Gesprächsbesonderheiten 2
Aufmerksamkeit und Konzentration
Wartezeit – Geduld
Gewichtung der kommunizierten Inhalte
Reduzierte Kommunikationsgeschwindigkeit
Reduziertes Vokabular
oft Beschränkung auf das Wichtigste / geringerer Gesprächsanteil
Mangel an kommunikativen Erfahrungen / Vorbildern