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Das Leben von Erich Kästner, Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 im…
Das Leben von Erich Kästner
in Berlin(1927—1945)
Seit 1927 lebte Erich Kästner in Berlin. Die Jahre von 1927 bis 1933 gelten als seine produktivste Periode.
Einige Jahre später wurde er sehr berühmt und war 1932 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Kästner hat für Berliner Zeitungen wie das "Berliner Togeblatt", die "Vossische Zeitung" und die Zeitschrift "Weltbühne" viele Gedichte, Artikel und Reportagen verfasst.
1928 bekam er eine Assistentin von Elfriede Mehnig, die ihm nicht nur Privatsekretärin war, sondern ihn auch 45 Jahre lang unterstützte.
Kästner veröffentlichte 1928 sein erstes Gedichtbuch "Ein Herz an der Taille". Dann folgten drei weitere Gedichtsammlungen bis 1933. Seine Gedichte machten ihn zu einer wichtigen Stimme in der damaligen Literatur.
Im Oktober 1929 erschien sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Anfangs wollte Kästner überhaupt kein Kinderbuch schreiben, aber die Verlegerin Edith Jacobson überzeugte ihn.
Die Besonderheit des Buches war, dass die Handlung in der modernen Stadt Berlin stattfand.
Danach schrieb Kästner noch "Paragrafen und Anton"(1931) und "Die fliegende Klasse"(1933).
Im Jahr 1931 schrieb Kästner seinen Roman "Fabian"- "Die Geschichte eines Moralisten". Die Handlung spielt in Berlin der frühen 1930er Jahre, und Kästner beschreibt das turbulente Leben und den Niedergang der Weimarer Republik am Beispiel des arbeitslosen Germanisten Jakob Fabian.
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Im Jahr 1931 drehte Gerhard Lamprecht den Film "Emil und die Detektive", und der Film war ein großer Erfolg. Mit dem Drehbuch war Kästner jedoch nicht vollständig zufrieden und begann selbst als Drehbuchautor zu arbeiten.
in Dresden(1899—1919) :
Die Kindheit endete für Kästner mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. 1917 wurde er zum Militärdienst berufen, und er musste in einer Kompanie schwerer Artillerie, in der er ein Jahr lang diente, «seine Ausbildung beenden».
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs legte Kästner alle Reifeprüfungen am reformatorischen Dresdner Gymnasium ab. König Georg erhielt dafür das Goldene Stipendium der Stadt Dresden.
in Leipzig(1919—1927)
Im Herbst 1919 trat Kästner an die Universität Leipzig ein, wo er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft studierte.
Im Jahr 1927 wurde der zunehmend kritische Kästner nach der Veröffentlichung des erotischen Gedichts «Das Nachtlied des Kammervirtuosen» mit frivolen Illustrationen von Erich See entlassen.
Im selben Jahr zog Kästner nach Berlin, wo er unter dem Pseudonym Berthold Burger als freiberuflicher Korrespondent der Kulturabteilung der Leipziger Zeitung «Neue Leipziger Zeitung» weiterarbeitete. Später wurde Kästner auch unter anderen Pseudonymen veröffentlicht: Melchior Kurz, Peter Flint und Robert Neuner.
Im Jahr 1925 verteidigte Kästner seine Dissertation zum Thema «Friedrich der Große und die deutsche Literatur».
Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 im Dresdnen Stadtteil Oyser Neustadt geboren
Kästners Vater Emil (1867-1957) war Sattler und Polsterer, arbeitete in einer Kofferfabrik,
Mutter Ida Kästner (1871-1951), geborene Augustinerin, war Haushälterin, dann Heimkehrerin
Im Jahr 1913 trat Erich in die Dresdner Lehrerkurse ein.
Drei Jahre später, ein Jahr vor ihrem Abschluss, musste er seine pädagogische Ausbildung abbrechen, da er in die Armee einberufen wurde.
Das Freiherrlich von Fletschersche Lehrerseminar)