3.1 Alltagswissen und wissenschaftliches Wissen: Das Alltagswissen enthält das, was „jedermann“ weiß, d.h. jene Kenntnisse, Vorstelllungen, Erfahrungen und Maximen, die Gesellschaftsmitglieder in der Alltagswelt als selbstverständlich, als fraglos und als wechselseitig verfügbar auffassen. (siehe Abbildung Alltagswissen + Spezialwissen und Abbildung 7)
Alltagswissen: einfache Erkenntnisse des Subjekts über den Gegenstand; Wissenschaftliches Wissen: öffentliche Reflexion der Erkenntnisse über den Gegenstand und den Erkenntnisweg
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Gemeinsamkeiten Alltagswissen und wissenschaftliches Wissen: Beobachtungen/Erfahrungen dienen als Grundlage des Wissens. Erfahrungen werden geordnet; neue Erfahrungen werden mit vorhandenen Erfahrungen abgeglichen. Aus Beobachtungen entstehen Theorien i.S. verallgemeinerbarer Annahmen über die soziale Wirklichkeit. Wissen wird zur Erklärung von Beobachtungen, zur Vorhersage von Ereignissen und als Handlungsgrundlage verwendet. Wissen kann wahr oder falsch sein. Wissen kann mehr oder weniger nützlich sein.
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