Liturgische Akklamationsschema: Traditionell wurden die Gebete in der Liturgie an Gott, den Vater gerichtet, und zwar durch den Sohn im (oder mit dem) Heiligen Geist (Paulus, Polykarp Martyrium, Tertullian, Origenes)
Dieses Gebetsschema – Subordinatianismus - Unterordnung des Sohnes unter den Vater
Als orthodoxe Formulierungen galten etwa: ,,Ehre wird zuteil dem Vater mit dem Sohn samt dem Heiligen Geist"
In Ägypten suchte man beide Formulierungen zu verbinden:
,,Dem Vater sei Ehre durch ihn und mit ihm, samt dem Heiligen Geist"
Byzantinisches Reich und Abendland
,,Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist"
Andere Folgen
Zunächst im Osten, dann zunehmend auch im Westen wurden liturgische Gebete an Christus gerichtet (in der 2. Hälfte des 9. Jhdt.)
,,Herr Jesus Christus..., der du lebst und herrschest mit Gott dem Vater"