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Diagnostik 2 - Coggle Diagram
Diagnostik 2
- Gezielte Erhebung und Interpretation von Informationen.
- Wissenschaftliche Standards bei der Methodenauswahl.
- Trennung von Fakten und Bewertung.
- Statistik → Testtheorie → Diagnostik.
- Abnahme der Eindeutigkeit von Aussagen.
- Steigender Anwendungsbezug.
- Gewinnung psychologisch relevanter Merkmale (Personen, Gruppen, Institutionen, Situationen).
- Integration von Daten zu Urteilen (Diagnose, Prognose).
- Prognose (z. B. Rückfallrisiko bei Straftätern).
- Erfassung situativer Einflussfaktoren.
- Methoden (A&O Psychologie, Forensik, Pädagogik, Klinik).
- Fachwissen aus Grundlagen- und Anwendungsfächern.
- Klinische Psychologie: Depression vs. Demenzdiagnostik.
- A&O Psychologie: Intelligenztests in der Personalauswahl.
- Auftragserhalt und Fragestellung:
- Präzisierung der Fragestellung (ethisch, psychologisch umsetzbar).
- Rückgabe des Auftrags bei Unklarheiten.
- Trennscharfe Hypothesen (z. B. differentialdiagnostische Annahmen).
- Entscheidungskriterien festlegen (z. B. Normwerte).
- Auswahl geeigneter Methoden (Interviews, Tests, Beobachtungen).
- Prinzip der Multimodalität (Kombination mehrerer Verfahren).
- Planung und Durchführung:
- Dokumentation von Vorkommnissen.
- Einhaltung standardisierter Abläufe.
- Hypothesenbasierte Auswertung.
- Berücksichtigung von Messfehlern.
- Integration der Ergebnisse:
- Befunddominanz bei widersprüchlichen Ergebnissen.
- Nutzung von Klassifikationssystemen (ICD-10, DSM-V).
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- Art. 2 (Persönlichkeitsrecht, informationelle Selbstbestimmung).
- StGB (§ 203: Verletzung von Privatgeheimnissen).
- AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).
- Offenbarung nur bei Gefahr im Verzug.
- Ausnahmen: Einwilligung des Betroffenen.
- Ethische Richtlinien (DGPs/BDP):
- Sorgfaltspflicht in Gutachten.
- Verbot von Gefälligkeitsgutachten.
- Regelgeleitete Informationssammlung und -aufbereitung (z. B. Tests, Interviews).
- Lösen praktischer Probleme der angewandten Psychologie.
- Rückmeldung und Gutachten:
- Transparente Darstellung für Auftraggeber.
- Passung zwischen Person und Umwelt (z. B. Personalauswahl).
- Veränderung von Personen oder Bedingungen (z. B. Therapie, Arbeitsplatzgestaltung).
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- Definition: Systematisches Sammeln und Aufbereiten von Informationen zur Begründung, Kontrolle und Optimierung von Entscheidungen und Handlungen.
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- Definition: Methodenlehre zur Erfassung inter- und intraindividueller Unterschiede für präzise Vorhersagen.
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- Definition: Teildisziplin der Psychologie zur Beantwortung von Fragestellungen zu Beschreibung, Klassifikation, Erklärung und Vorhersage.
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- Definition: Erfassung latenter/manifester Variablen durch standardisierte Verfahren.
- Phasen: Testentwicklung, Skalierung, Reliabilität, Validität.
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- Beschreibung: Aktueller Zustand (Verhalten, Eigenschaften).
- Erklärung: Ursachenanalyse (Eigenschaften/situative Faktoren).
- Vorhersage: Wahrscheinlichkeit zukünftiger Ereignisse.
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- Europäisches Recht (z. B. EU-Datenschutzgrundverordnung).
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- Profiling: Automatisierte Entscheidungen nur mit expliziter Einwilligung.
- Speicherung: Anonymisierung personenbezogener Daten.
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- Qualitätsstandards für Eignungsdiagnostik.
- Checklisten zur Überprüfung der Konformität.
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- Balance zwischen Standardisierung und Praxistauglichkeit.
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- Klärung kausaler Annahmen (Prädiktion vs. Erklärung).
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- Unsystematische Fehler: Statistische Kontrolle (z. B. Test-Retest-Reliabilität).
- Systematischer Bias: Experimentelle Kontrolle (z. B. Doppelblindstudien).
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- Transparente Dokumentation von Entscheidungskriterien.
- Kosten-Nutzen-Abwägung von Fehlern (z. B. falsch-positive vs. falsch-negative Urteile).
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- Nennen Sie Kernkomponenten psychologischer Diagnostik.
- Beschreiben Sie die Phasen des diagnostischen Prozesses.
- Erläutern Sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Normenpyramide, DSGVO).
- Diskutieren Sie metaebenenbezogene Herausforderungen.
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3.2 Quellen:
- Schmidt-Atzert & Amelang (2012), Ziegler & Bühner (2012), Cronbach & Gleser (1965).
3.3 Weitere Ressourcen:
- Leibniz-Zentrum für Psychologische Information (ZPID), PSYNDEX-Datenbank.
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2.2 Gütekriterien
2.2.1 Objektivität:
- Standardisierung von Durchführung, Auswertung und Interpretation.
2.2.2 Reliabilität:
- Formeln (z.B. ( REL(X_i) = \frac{VAR(\tau_i)}{VAR(X_i)} )).
2.2.3 Validität:
- Konstruktvalidität: Konvergente/divergente Validität, Faktorielle Validität.
- Kriteriumsvalidität: Vorhersage-, Übereinstimmungs-, retrospektive Validität.
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