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Vitamin D - Coggle Diagram
Vitamin D
Vorkommen
Endogene Synthese:
1.
Einflussfaktoren auf die Endogene Synthese:
- Hautfarbe
- Jahreszeit
- Breitengrad
- Dauer des Sonnenaufenthaltes
- Kleidung
- Hauterkrankungen
- Luftverschmutzung
- Alter
- Sonnencreme
- Wie viel Haut der Sonne ausgesetzt wird
Vitamin D in der Nahrung
- Haupt-Quellen Produkte tierischer Herkunft, wie Fisch, Leber und Milch
- Pflanzliche Quellen sind vor allem Pilze (Eine Bedarfsdeckung eher unrealistisch z.B. würde min. 1 Kilo Pfifferlinge täglich benötigt werden um den Bedarf zu decken)
Nahrungsergänzungsmittel:
- Pflanzliche Produkte die Vitamin D3 aus Flechten enthalten
- Angereicherte Lebensmittel
Zubereitungsverluste:
- Ist gegenüber Sauerstoff und Licht empfindlich
- Hitzestabil bis 180 Grad
Eigensynthese Vitamin D:
1. Vorstufe: 7-Dehydrocholesterol
Diese Substanz ist in der Haut vorhanden und wird aus Cholesterin gebildet.
2. UVB-Strahlung
Bei UV-B-Strahlung wird 7-Dehydrocholesterol in Prävitamin D3 umgewandelt.
3. Umwandlung des Prävitamins D3 zu Vitamin D3
Durch UVB-Strahlung oder durch eine thermische Reaktion
4. Transport zur Leber
Das Vitamin D3 wird dann über das Blut zur Leber transportiert
5. Hydroxylierung in der Leber
In der Leber findet eine erste Hydroxylierungsreaktion statt, bei der Vitamin D3 in 25-Hydroxyvitamin D3 (Calcidiol) umgewandelt wird. Calcidiol ist die Speicherform von Vitamin D und dient als Indikator für den Vitamin-D-Status im Körper.
6. Hydroxylierung in der Niere
Anschließend wird Calcidiol in der Niere einer weiteren Hydroxylierungsreaktion unterzogen, bei der 1,25-Dihydroxyvitamin D3 (Calcitriol) entsteht. Calcitriol ist die biologisch aktive Form von Vitamin D.
Funktionen
-
-
Knochengesundheit
Übernimmt Regulationsfunktionen wenn der Calciumbedarf ansteigt:
- Steigerung der Calciumresorption im Darm
- erhöhte Rückresorption von Calcium in der Niere
- Mobilisierung von Calcium aus dem Knochen
stimuliert die Knochenbildung, indem es die Osteoblasten anregt.
Zellwachstum und -differenzierung
- Induziert u. a. die Proteinsynthese an Zellen von verschiedenen Organen/Geweben bspw. Leberzellen, Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, Blutzellen
Mangelsymptome
Wer ist betroffen?
- 82 % der Männer und 91 % der Frauen
- Senioren (Synthesekapazität der Haut ist schlechter)
- Veganer (es existieren kaum pflanzliche Quellen)
Was sind die Folgen eines Mangels?
- Im Kindesalter führt ein Vitamin-D-Mangel zu Rachitis
- Skelettentkalkung (Osteomalazie)
- erhöhtes Risiko für Knochenfrakturen
- Muskelerkrankungen
- Schmerzen des gesamten Skeletts
- Osteoporose
- Störungen des Nervensystems
- Blutgerinnungsstörungen
- erhöhte Infektanfälligkeit
Welches sind mögliche Ursachen für einen Mangel?
- unzureichende Sonnenexposition
- ungenügende Zufuhr
- Resorptionsstörungen
- eingeschränkte Provitamin-Synthese in der Haut
- eingeschränkte Umwandlung in die aktive Form
-
Analytik:
Bluttest ist die gängigste und zuverlässigste Methode. Er misst die Konzentration von 25-Hydroxyvitamin D.
Überdosierung
- vermehrte Freisetzung von Calcium aus den Knochen
- Erhöhte Calciumplasmakonzentration und als Folge zu einem sog. Hypercalcämie-Syndrom, durch Einlagerung von Calcium in Gefäßwände, Nieren, Herz und Lunge
Was ist Vitamin D?
- ein Prohormon
- Kann sowohl als Nährstoff als auch als Hormon betrachtet werden
- ist ein Lipid und deshalb fettlöslich
- der Körper stellt daraus Calcitriol her
- Es gibt zwei Verbindungen
- Vitamin D2 pflanzlich, wird durch UV-Strahlung in einigen Pflanzen gebildet z.B. Speise-, Schimmel- und Hefepilze
- Vitamin D3 tierischen Ursprungs, entsteht durch Sonnenexposition (UV-B-Strahlung)
- gespeichert wird Vitamin D in Fett- und Muskelgewebe
- Speicherkapazität 2 - 4 Monate