Please enable JavaScript.
Coggle requires JavaScript to display documents.
Dünndarm, Epithelzellen im Dünndarm, Über die Pfordader gelangt…
Dünndarm
Aufbau
1.Abschnitt = Duodenum (Zwölffingerdarm)
- C-Form
- 12 Finger breit (20-30 cm)
- Die Ausweitung nennt man Bubus duodeni
- Umschließt die Bauchspeicheldrüse
- ist nicht so flexibel wie die anderen Abschnitte
- Die Ausführungsgänge der großen Verdauungsdrüsen enden im Duodenum (Hauptgallengang, Bauchspeicheldrüsengang)
- Abschnitt = Jejunum (Leerdarm)
- Bilden Darmschlingen
- sehr flexibel
- stark gefaltete Innenwand
- Innenwand ist mit Zotten und Mikrovilli bedeckt
- Abschnitt = Ileum (Krummdarm)
- Bildet Darmschlingen
- sehr flexibel
- Die Ileozäkalklappe befindet sich am Ende
- geringere Resorptionsleistung als im Jejunum aber trotzdem wichtig für einige Nährstoffe (z.B. B12)
Faktoren die die Länge des Dünndarms beeinflussen:
- Gene
- Ernährung (Ballaststoffreich = länger)
-
-
Funktionen des Dünndarms:
- Verdauung (Aufspaltung der Vorverdauten Nahrungsbestandteile in resorbierbare Moleküle)
- Nährstoffaufnahme und Abtransport
- Wasser- und Elektrolyttransport
- Immunabwehr (Schleimschicht bildet eine physikalische Barriere gegenüber Pathogenen und Fremdstoffen und das lymphatische Gewebe enthält Antikörper)
- Hormonproduktion
Steuerungsfunktion des Dünndarms
- Der Nahrungsbrei wird mithilfe von zahlreichen Rezeptoren und Nervenendigungen analysiert.
- Die Mukosa und die Submukosa enthalten verschiedene Chemo- und Mechanosensoren, die auf Veränderungen der Zusammensetzung des Chymus (z.B. PH-Wert, Aminosäuren, Fettsäuren, Glukosekonzentration) sowie mechanische Reize reagieren.
- Die Epithelzellen schütten als Antwort auf die Reize verschiedene Hormone aus, welche die Aktivität der Verdauungsorgane steuert
-
- Über die Pfordader gelangt sauerstoffarmes, aber dafür Nährstoffreiches Blut aus dem Darm in die Leber
- Die Leberarterie versorgt die Leber mit sauerstoffreichem Blut aus dem systemischen Kreislauf
-