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Soziales Modell von Behinderungen - Coggle Diagram
Soziales Modell von Behinderungen
Behinderungsverständnis
Gesellschaftliche Unterdrückung als Ursache von Behinderung aufgrund fehlender Aufklärung
Kritik an kapitalistischen Strukturen
Unterscheidung von Behinderung und Beeinträchtigung
Beeinträchtigung (impairment): Klinisch relevante Auffälligkeit oder funktionale Einschränkung
Behinderung (disability): Produkt sozialer Organisation; entsteht aufgrund einer Vielzahl von Barrieren
Behinderung wird nicht als Leiden oder Störung eines Menschen angesehen
Behinderung als Folge der Gesellschaft
Konsequenzen für behinderte Menschen
Behinderte Menschen als mündige Bürger*innen, die zur Selbstbestimmung und Partizipation fähig sind
Behinderung als Form sozialer Ungleichheit
Verantwortung für Behinderung liegt bei der Gesellschaft, nicht beim Individuum
Mehrwert für die DS
Modell als Grundbaustein, das durch feministische und postmoderne Theorien erweitert werden kann
Aktuelle politische DS greifen weiterhin auf das sozialen Modell zurück
Bereichern gleichzeitig die Debatte mit Rückgriffen auf andere Theorieansätze, da sie eine neue Sichtweise auf Behinderung ermöglichen
Kritik am Modell
Behinderung (als gesellschaftliche Dimension) wird immernoch problematisiert
Persönliche Dimension (persönliche Erfahrungen und der individuelle Köper) werden ignoriert "Körpervergessenheit"
Fokus wird auf das behindert Werden, was zu einer Machtlosigkeit führen
Stärken des Modells
Barriereabbau
Gleichzeitig anschlussfähig an akademische Diskurse, Interessensvertretungen und persönliche Lebenspraxis
Schwerpunkt liegt auf gesellschaftlicher Dimension - Gesellschaft muss sich verändern