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Verwaltungstätigkeiten bei der Aufnahme des Patienten in der…
Verwaltungstätigkeiten bei der Aufnahme des Patienten in der Zahnarztpraxis und Datenschutz
Die elektrische Gesundheitskarte (eGK)
Patienten, die gesetzlich versichert sind ➡️ eGK zu Beginn der Behandlung abgeben
bescheinigt die Mitgliedschaft
Die steckt ZFA ins Kartenlesegerät des Computers ➡️ persönliche Daten werden elektronisch aufgenommen ➡️ die Daten auf Formulare (z.B. Rezept) übertragen werden ➡️ die Daten + Versicherungsnachweis sind für Abrechnung der Behandlung notwendig
in jedem Quartal muss eingelesen werden
Die äußere Ansicht
Die Vorderseite
rechts: ein Foto der versicherten Person über 15 Jahre alt
unter dem Foto: Kennzeichnung "eGK" in Blindenschrift
oben rechts: "Gesundheitskarte"
der Name des Versicherten
der Name der Krankenkasse
unten in der Mitte: die neue Krankenversichertennummer (KVNR)
links unten: das Institutionskennzeichen (9-stellige Zahl) der Krankenkasse
Chip, auf dem einige Daten gespeichert sind
Name und Anschrift des Versicherten
Geburtsdatum
Geschlecht
Krankenversichertennummer
Versichertenstatus
1=Mitglied
3=mitversichert beim Mitglied (z.B. Kinder eines Versicherten)
5=Rentner
ab wann und bis wann die Karte gültig
eine Kennzeichnung, wenn man von der
Zuzahlung
(= Viele Versicherte müssen unter anderem für Arzneimittel selbst noch etwas dazuzahlen. Kinder und Jugendliche und Versicherte mit einem geringen Einkommen sind von der Zuzahlung befreit.) befreit ist
Alle Daten werden nur gespeichert, wenn die Versicherten das möchten
Der Versicherte bestimmt allein darüber, wer die Daten sehen darf
mit einer persönlichen Geheimzahl (PIN) geschützt
Die Rückseite
Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC)
Bürger aus
EU
(=Zusammenschluss von 28 Staaten in Europa) in allen EU-Staaten können sich direkt an Ärzte und Krankenhäuser wenden und sich behandeln lassen
Geburtsdatum
Was ist zu tun, wenn Patienten die eGK zur Behandlung nicht vorlegen?
vertragliche Bestimmungen der Krankenkassen
vergessen ➡️ keinen anderen Versichertennachweis vorlegen ➡️ privat bezahlen ➡️ eGK oder einen anderen Versicherungsnachweis innerhalb einer Frist von 10 Tagen ➡️ bekommt das Geld zurück
Praxis warten die 10 Tage oder das Quartalsende ab ➡️ Rechnung schreiben
Telematikinfrastruktur (TI) = Kommunikationsnetz für alle Mitglieder des Gesundheitswesens ➡️ schneller, einfacher kommunizieren
Bis Ende 2018 müssen alle Zahnarztpraxen an TI angebunden sein
Kartenlesegerät
Praxisausweis (SMC-B)
Anwendung
Versichertenstammdatenmanagement
Versichertendaten auf der eGK online überprüft und bei Bedarf aktualisiert
eGK mit Kartenterminal eingelesen ➡️ online-Abgleich (gespeicherte Versichertendaten auf der Karte mit Daten der Krankenkasse ➡️ Änderung bei Krankenkasse ➡️ direkt auf die Karte geschrieben und in das Praxisverwaltungssystem übernommen
Speicherungsmöglichkeit
Arzneimittel
Impfungen
Die Dokumentation von Patientendaten
der ZA ist verpflichtet
Patientendaten
Anamnese des Patienten
Diagnose und Befunde
Krankheitsverlauf
Behandlungsmaßnahmen und Behandlungsdaten
Laborbefunde
Arztberichte
die PX verwendet die Patienteninformationen
zur Abrechnung der zahnärztlichen Leistungen
zur Beweisführung bei Streitigkeiten
als Unterlage für spätere Behandlungen
als Querverbindung zur Buchführung
als Unterlage für Praxisvertretungen
ZFA verändert und ergänzt die Daten bei Bedarf
Warum?
ZA kann sich über Planung und Stand der Behandlung informieren
Muss 10 Jahre lang aufbewahrt
Darf nicht offen herumliegen
Karteikarte
Auf der Leiste am oberen Rand
Alphabet
Anfangs-Buchstaben von Vor- und Nachnamen farbig markiert
Über Reiter Markiert ➡️ welche Patienten ihre Gesundheitskarte noch nicht abgegeben haben oder noch nicht bezahlt haben
Aussenseite
Stammdaten des Patienten (= Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertenstatus, Krankenkasse)
Wichtige Infos
Allergien
Einnahme bestimmter Medikamente
„Cave!“
Innen in der Karte
Diagnose
01-Befund
Behandlungstag und Leistungen
Rö mit Befundangabe oder Begründung
Lagebezeichnungen bei Füllungen
Vermerk über erfolgte Abrechnung
Karteikartensysteme
Laufende Kartei
Aktuelle Stammkartei
Im laufenden Quartal behandelte Patienten
Ruhende Kartei
Altablage
Patienten, die seit längerer Zeit (Jahre) nicht mehr behandelt wurden
Recall-Kartei
Vormerkung von Patienten, die in regelmäßigen Abständen zu Kontrolluntersuchung bestellt werden
Ordnung mit System
Unterschrift (=gültig) des Versicherten
Unter 15 ➡️ Unterschrift der gesetzliche Vertreter
rechts unten: Gültigkeit