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Kulturelles Modell von Behinderungen - Coggle Diagram
Kulturelles Modell von Behinderungen
Behinderungsverständnis
Fokus: Unterscheidung von Normalität und Abweichung, nicht auf dem Körper selbst
Analyse wie Gesundheit, Normalität und Leistungsfähigkeit über Körper produziert werden
Behinderung entsteht nicht durch den Körper, sondern durch gesellschaftliche Barrieren
Behinderung und Nichtbehinderung ist abhängig von symbolischen Ordnungen und institutionellen Praktiken
Behinerung nicht als individuelles Defizit, sondern Ergebnis von kulturellen Deutungen
Konsequenzen für behinderte Menschen
Anerkennung und Teilhabe wird erst dann erreicht, wenn behinderte Menschen als integraler Bestandteil betrachtet werden
Hinterfragen von Normalität in einer Gesellschaft
Kulturelle Repräsentation
Stärken des Modells
Wichtige Beiträge zu Gender Studies, Queer Studies, Postcolonial Studys
Kritische Reflexion von gesellschaftlichen Normen und Selbstverständlichkeiten
Perspektivwechsel: Analyse der Mehrheitsgesellschaft statt der behinderten Gesellschaft
Behinderung nicht als Problem, sondern als kulturell/historisch hervorgebrachtes Phänomen
Kritik am Modell
Überbetonung von kulturellen Aspekten gegenüber materiellen Bedingungen
Soziale Ungleichheit und Machtverhältnisse werden nicht ausreichend berücksichtigt
Tendenz Kultur nur im engeren Sinne zu verstehen statt Alltag in den Blick zu nehmen
Bedeutung von Kultur wird ggf. unterschätzt
Mehrwert für die DS
Reflexion von Machtverhältnissen wird durch das kulturelle Modell möglich
Erweiterung des sozialen Modells