Nerven-Sinnessystem
(6) [Kopfbildung]
(6b) [Formkraft, plastische Kräfte]
Sehen
Beim Sehen erscheint das Bild durch die Tätigkeit des Astralleibes. [GA 088 29.12.1903]
(6a) [Bildung des Hauptes]
Bis zum Zahnwechsel strahlen die Kinderkrankheiten vom Nerven-Sinnessystem heraus in den übrigen Organismus. [GA 306 17.04.1923]
Nerven-Sinnessystem und Kopf sind aus physischer Substanz gebildet, die formgebende Kraft kommt jedoch aus der geistigen Welt. [GA 227 23.08.1923]
Zusammenhänge
(3a) [Atmung und Blut]
1.Jahrsiebt: Einheit von Leiblichem und Seelisch-Geistigem; Bildungskräfte gehen vom Kopf aus. [GA 303 31.12.1921]
Die Bewegung der Gliedmaßen wird im Kopf zur Ruhe gebracht. Die Bewegungen werden in die Brust zurückgestrahlt und werden zum Ton, zur Farbe, zur Sinnesempfindung. [GA 293 01.09.1919]
Überlappung ("Zusammenfließen") der drei Systeme des physischen Leibes. [GA 296 15.08.1919]
Die Gliedmaßen stehen in Beziehung zur Bewegung (der Welt), der Kopf beruhigt, der Brustteil vermittelt. [GA 293 01.09.1919]
Das unbewusste Gedankenleben des kleinen Kindes ist die dynamische, plastizierende Kraft des Gehirns. [GA 319 03.09.1923]
Die Gedankenwelt ist der Leichnam unseres Geistig-Seelischen. [GA 210 17.02.1922]
Das Nerven-Sinnessystem wird durch die Nahrung aufgebaut, die Stoffe für das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem werden durch die Atmung und die Sinnesorgane aufgenommen. [GA 260a 20.06.1924]
Gegensätzlichkeit des Gliedmaßen-Stoffwechselsystems und des Nerven-Sinnessystems. [GA 303 28.12.1921]
Polare Ermüdung des Kindes: Kopf-System ermüdet durch Salzablagerung, Gliedmaßensystem ermüdet durch Betätigung in der Außenwelt, wirkt durch Wärme auflösend auf den Organismus. [GA 303 02.01.1922]
Zusammenspiel von Nerven-Sinnessystem und Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus im Rhythmus 4:1 am Beispiel des Auges. [GA 218 20.10.1922]
Der Kopf entsteht aus der Antipathie des Kosmos heraus (Vorstellung) und das polarische Gliedmaßen- und Unterleibssystem aus der Sympathie (Wille). [GA 293 22.08.1919]
Der Kopf materialisiert, das Gliedmaßensystem entmaterialisiert den Organismus. Der Kopf schließt uns aus von der geistigen Welt, das Gliedmaßensystem lebt in der geistigen Welt. [GA 303 02.01.1922]
Im 1. Jahrsiebt strömen die Leibeskräfte in den Kopf und der Kopf passt sich dabei der Leibesorganisation an. [GA 170 31.07.1916]
Anomalien
Blut wird beeinflusst durch das Ich, Knochensystem entzieht sich. Ausnahme bildet der Schädelknochen, er ist Abbild der früheren Inkarnation. [GA 128 26.03.1911]
Zahnwechsel als Abschluss der Kopfentwicklung. [GA 293 02.09.1919]
(3b) [Nerv-Blut]
Entgegengesetzte Tätigkeit der vier Wesensglieder bei der Blut- und Nervenbildung. [GA 027]
Das Blut tritt in seiner Einheitlichkeit dem mannigfaltigen Nervensystem so entgegen, wie das Ich dem Seelenleben. [GA 128 21.03.1911]
Analogie von Wahrnehmung und Verarbeitung von Eindrücken im Gehirn (äußere Sinneseindrücke) und in den Organen Milz, Leber, Galle (Umwandlung von inneren Stoffen). [GA 128 21.03.1911]
Doppeltes Nervensystem
Das Gehirn-Rückenmark-System und das sympathische Nervensystem. Gegensatz von Außen-und Innenleben. [GA 128 24.03.1911]
Nervensystem des Menschen als Ausdruck des individualisierten Astralleibes (Spiegelbild tritt in Verhältnis zur Umgebung). [GA 055 25.10.1906]
(7) [Vorgeburtlich]
Wichtig! Konfiguration des Nervensystems durch Imagination des Seelisch-Geistigen. [GA 324 22.03.1921]
Die Blutzirkulation wirkt auf das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem und das Atmungssystem auf das Nerven-Sinnessystem. In dem viermal schnelleren Tempo der Blutzirkulation liegt das Auflösende und in dem viermal langsameren Tempo der Atmung liegt das Verfestigende. [GA 218 20.10.1922]
Atmung und Blutzirkulation schlagen im gleichen Rhythmus aufeinander wie Nervensystem und Stoffwechselsystem. [GA 218 20.10.1922]
1.Jahrs. Kopf/Nerven-Sinnessyst. reift, Herz und Lunge/rhythm. Syst. werden von Lebenskräften durchwirkt. Physische Ebene: Erlangen des Gleichgewichts. Seelische Ebene: Sprache als Ausdrucksform. [GA 310 18.07.1924]
1.Jahrsiebt; Leib, Seele und Geist im menschlichen Haupte; schlafender Kopfgeist ermöglicht Nachahmung. [GA 293 02.09.1919]
(6c) [Denken]
Hydrocephalie und Spitzkopf als Folge der mütterlichen Gehirntätigkeit in der Schwangerschaft. [GA 348 30.12.1922]
Anordnung der Wesensglieder vom Ich bis zum physischen Leib im Kopfsystem zentrifugal, im Stoffwechsel-Gliedmaßensystem zentripetal. [GA 317 30.06.1924]
Der Aufbau des physischen Gehirn variiert mit der Denkkraft des Menschen. [GA 117 13.11.1909]
Ausbildung des Gehirns durch den Ätherleib und durch die Sinne (wichtig). [GA 349 04.04.1923]
Nachahmung und Sinneswahrnehmung: Das Blutleben in den Sinnen beim Kind viel stärker als beim Erwachsenen. [GA 305 16.08.1922]
Kopf stammt vom alten Mond (ist das Ehrwürdigste am Menschen), die Glieder von der Erde. [GA 169 27.06.1916]
Das Haupt: Bau des Gehirns als Abbild des (vorgeburtlichen) seelischen Lebens. [GA 066 15.03.1917]
Kopf wird während der Embryonalentwicklung durch Kräfte des (alten und neuen) Mondes gebildet. [GA 202 26.11.1920]
Haupt als plastisches Abbild der vorgeburtlichen Kräfte, Haupt als plastizierende Kraft. [GA 218 22.10.1922]
Kopf wirkt im 1. Jahrsiebt gestaltend am physischen Leib und nimmt so teil an der individuellen menschlichen Entwicklung. [GA 293 03.09.1919]
1.Jahrsiebt: Vorstellungskräfte (aus dem Vorgeburtlichen) formen vom Haupt aus den Leib bis zum Zahnwechsel. [GA 201 01.05.1920]
1.Jahrsiebt: Strömen der Entwicklungskräfte vom Kopf aus in den physischen Leib und den Ätherleib; die Bildekräfte des 1. JS sind Seelentätigkeit, die sich später in Verstand und Gedächtnis metamorphosiert. [GA 302a 16.09.1920]
Kopf bedingt irdische Festigkeit des Körpers; auch, was in den Gliedmaßen fest ist, strahlt vom Kopf aus; im Kopf liegt der Ursprung der Knochenbildung. [GA 210 19.02.1922]
Der Zahnwechsel ist Ausdruck eines Kräftekampfes von plastizierenden, aufsteigenden, kopfbildenden Körperkräften und absteigenden Kopf-/Verstandes-/Intellektkräften. [GA 302a 16.09.1920]
Bis zum Zahnwechsel geht die physische Entwicklung vom Nerven-Sinnessystem aus, die äußeren Eindrücke wirken durch den ganzen Organismus hindurch. [GA 305 19.08.1922]
Aus dem Stoffwechselsystem (hier Niere) strömen fortwährend innere Bilder in den Organismus und begegnen dort der plastizierenden Kraft. Kopf entwickelt sich vier mal langsamer als Leib. [GA 218 20.10.1922]
Wachstum und Gestaltung der menschlichen Organe durch Zusammenstoßen von radialen Kräften des Stoffwechselsystems mit abrundenden, plastischen Kräften des Kopfsystems. [GA 314 27.10.1922)] #
Bis zum Zahnwechsel wirkt der Ätherleib mit seinen Kräften im physischen Leib und bringt die bleibenden Zähne hervor, dann emanzipiert sich diese Kraft und wird selbstständig im freien Denken. [GA 307 08.08.1923]
Im 1. Jahrsiebt geht die gesamte Leibesorganisation vom Kopf aus, es zeigt sich ein Strömen der Bildekräfte von oben nach unten. [GA 307 09.08.1923]
Im 1. Jahrsiebt gehen die Bildekräfte vom Kopf aus und prägen das Bild der Außenwelt bis in die Beschaffung des Gefäßsystems, der Blutzirkulation, der Atmung usw. ein. Im 2. Jahrsiebt wird die physische Organisation des Kindes vom rhythmischen System aus geprägt. [GA 307 11.08.1923]
Zwischen Hauptesorganisation und übrigem Organismus gibt es eine Zwischenschicht, die verhindert dass die Individualitätskraft direkt vom Kopf in die Organe gelangt. (Interessant). [GA 316 24.04.1924] #
In den ersten Lebensjahren wird die übrige Organisation aus dem Kopf heraus gebildet, im Kopf wiederum spiegelt sich die Kraft der Gliedmaßenbetätigung im vorigen Leben. [GA 236 10.05.1924]
Jahrsiebte: 1. JS Hingabe durch die Sinne an die Umwelt, 2. JS seelische Hingabe, 3. JS innerlich mit dem Willen an der Sinnesorganisation teilnehmen. [GA 218 19.11.1922]
Kind ist ganz wirkendes Sinnesorgan; moralische Beobachtung der Gesten. [GA 084 30.04.1923]
Die Welt wirkt sowohl im oberen Organismus auf Blut und Sinne als auch im unteren Organismus auf die Verdauungsorgane, die Außenwelt ist in unser Inneres verlegt. [GA 128 21.03.1911]
Vorgeburtlich konstituiert der Mensch die einzelnen Organe seines inneren Organismus. --> Hauptform des Gehirns. [GA 207 08.10.1921]
1.Jahrsiebt: Bildekräfte sind plastisch wirksam - der ganze Organismus wird vom Kopf aus geformt. 2. Jahrsiebt: Bildekräfte sind musikalisch wirksam - der Organismus wird maßgebend vom rhythmischen System bestimmt. [GA 304a 10.08.1923]
Nervensystem und Denken/Vorstellen; rhythmisches System und Fühlen. [GA 305 18.08.1922]
Plastische Kräfte strömen vom Gehirn in den übrigen Organismus. [GA 303 31.12.1921]
Atmung und Nerven-Sinnes-System
Ineinanderklingen von Atmung und Nerventätigkeit. [GA 283 02.12.1922]
Keine Gehirnvorgänge ohne Atmungstätigkeit. [GA 315 28.10.1922]
Astralisches strahlt aus vom Nierensystem, Ich-Organisation strahlt aus vom Lebersystem. Physische Organisation strahlt aus vom Verdauungssystem, ätherische Organisation strahlt aus vom Herz-Lungensystem. [GA 314 27.10.1922]
Stoffwechselsystem, rhythmisches System und Nerven-Sinnessystem liegen ineinander. [GA 297 29.12.1920]
Vor dem Zahnwechsel ist die vom Kopf ausgehende Formbildung im Vordergrund, nach dem Zahnwechsel die Lebensentwicklung (Atmung, Ernährung, Bewegung). [GA 293 02.09.1919]
Nach dem Zahnwechsel sondert sich das Nerven-Sinnessystem von der Körpertätigkeit ab (Atmung, Blutzirkulation, Stoffwechsel) und wendet sich mehr der Außenwelt zu. [GA 305 19.08.1922]
"Motorische Nerven": Der Willensimpuls geht vom Geistig-Seelischen aus und wirkt unmittelbar auf das Gliedmaßen-Stoffwechselsystem. [GA 303 02.01.1922]
1.Jahrsiebt und Nachahmung: Plastizität des Nervensystems lässt sich mit Wachs vergleichen, in das die Eindrücke der Umgebung eingeprägt werden. Wirkung auf Blutsystem, Atmung, Wachstum, Muskulatur und Knochensystem. Leib des Kindes wird durch Vermittlung des Nerven-Sinnessystem ein Abdruck der Umgebung. [GA 304a 26.03.1923]
Das Gehirn und das Nerven-Sinnessystem werden aus inneren Ausscheidungsprodukten gebildet, die der Ätherleib umgestaltet. [GA 319 03.09.1923]