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AUTOIMMUNERKRANKUNGEN RHEUMATOIDE ARTHRITIS = CHRONISCHE POLYARTHRITIS -…
AUTOIMMUNERKRANKUNGEN RHEUMATOIDE ARTHRITIS = CHRONISCHE POLYARTHRITIS
RHEUMATOLOGIE
fast alle bindegewebigen Organe/Strukturen können betroffen sein, Symptome hängen von den Organen ab
Ziel der Diagnostik: Nachweis der Autoantikörper
Autoimmunerkrankungen: Lymphozyten gegen körpereigene Proteine sensibilisiert werden & Antikörper bilden, die zwischen fremden und eigenen Antigenen nicht mehr unterscheiden können -> Kennzeichen: Auftreten autoreaktive B- und T-Zellen, Autoimmunreaktion gegen körpereigenes Bindegewebe
Ätiologie meist unbekannt, es dominieren immunologisch bedingte Erkrankungen
Therapie: Immunsuppression
entzündliche Prozesse der Gelenke, Muskeln & Blutgefäße
DEFINITION
chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die durch Synovialitis (Entzündung der Synovialmembran) zu Arthritis, Bursitis & Tendovaginitis führt
auch extraartikuläre Organmanifestationen sind möglich
schubweise progredienter Verlauf -> unbehandelt: Gelenkdestruktion & Invalidität
PATHOPHYSIOLOGIE
keine familiäre Häufung
Eindringen von Phagozyten & aktivierten Lymphozyten in die Synovialis, die dadurch proliferiert (Entstehung von sog. Pannusgewebe)
keine auslösende Ursache bekannt
Pannusgewebe infiltriert und zerstört Knorpel & Knochen
THERAPIE
Thermo-, Kryo-, Hydro-, Elektro-, Bewegungs- und Massagetherapie
symptomatisch: NSAID, z.B. Ibu
Medikamente: Glukokortikoide, Immunsuppressiva (z.B. Methotrexat), Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid), Biologicas (= rekombinant hergestellte Antikörper, z.B. Inliximab)
Radiosynoviorthese, Injektion radioaktiver Substanzen ins Gelenk, wodurch Verödung der Synovia
wesentliche Gelenksschäden entstehen bereits in der Initialphase der RA, daher ist entscheidend für die spätere Situation eine möglichst frühe Therapie, die sofort nach Diagnosesicherung beginnt
SYMPTOME
symmetrischer Gelenkbefall, bereits nach wenigen Wochen Entzündung der Gegenseite
im Schub: Morgensteifigkeit, Schwellung, Rötung, Überwärmung der betroffenen Gelenke
Beginn in den Grundgelenken der Finger & Zehen, praktisch nie deren Endgelenke, nach und nach Übergang auf Knie-, Sprung-, Hüft-, Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenke
subkutane Knoten über gelenknahen Knochenvorsprüngen
DIAGNOSTIK
Labor: CRP, alpha-2-Globuline, Rheumafaktoren/Autoantikörper im Serum
Röntgen, Arthrosono, MRT