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Wechselwirkungen - Coggle Diagram
Wechselwirkungen
zwischen Arzneistoffen und Alkohol
Veränderung der Auflösungsgeschwindigkeit
Beschleunigte Resorption durch verbesserte Durhblutung des Magen-Darm-Trakt
Enzymhemmung in der Leber durch Alkoholabbau
Interaktionen am Rezeptor (alkohol setzt sich an Rezeptor)
gesteigerte Nierendurchblutung und damit erhöhte renale Ausscheidung
pharmakodynamische Wechselwirkungen
zu erwarten wenn miteinander wechselwirkende Arzneistoffe an einen Rezeptor, ein Erfolgsorgan oder in einen Regelkreis synergistisch oder antagonistisch wirken
"wenn beide dort hin wollen, aber nur einer dort ankoppeln kann"
sofern Eigenschaften bei der Verordnung berücksichtig, kann man therapeutischen Nutzen ziehen oder sie vermeiden
Vorsicht
bei Medikamenten, die bei Diabetiker zu einer Beeinflussung des Blutzuckers führen können (bestimmt Antibiotika, ß-Blocker)
bei Kombination von Blutdruckmitteln der Blutdruck engmaschig zu kontrollieren
bei Medikamenten, die Blutgerinnunng verändern
zwischen Arzneistoffen und Nahrungsmitteln
verzögerte Magenentleerung (fettreiche Mahlzeit)
Bildung schwer löslicher Komplexe (Gerbstoffe aus schwarzem Tee)
Veränderung der Metabolisierung (Hemmung von Cytochrom P durch Grapefruit)
pH-Wert-Veränderung im Harn (Zitrussäfte)
pharmakokinetische Wechselwirkung
können während gesamten LADME-Phase auftreten
Wechselwirkungen bei Resorption
durch pH-Wert-Veränderungen durch Erstpharmakon
durch Verlängerung oder Verkürzung der Verweildauer im Magen-Darm-Kanal --> erhöhte oder erniedrigte Resorption des zweiten Wirkstoffs
durch Komplexbildung zwischen zwei Wirkstoffen
Wechselwirkung bei Verteilung
mehrere Arzneistoffe gleichzeitig im Blut --> Konkurrenz um Bindungsstelle der Transporteiweiße
Wechselwirkung bei Metabolisierung
Konkurrenz um Bindungsstelle der für Abbau von Arzneistoffen verantwortlichen Enzyme --> Verlangsamung der Metabolisierung
Veränderung des Abbaugeschwindigkeit des Zweitpharmakons dadurch möglich, dass der erste Arzneistoff zu einer Enzymhemmung oder -induktion führen kann
Wechselwirkung bei Ausscheidung
durch pH-Wert-Verschiebung im Urin oder Konkurrenz um die Bindungsstelle an dem Transportsystem
Vorhersage ist schwieriger als bei pharmakodynamischen Wechselwirkungen, da nur un Ausnahmefällen arzneistoffspezifisch sind, ansonsten von Patient zu Patient unterschiedlich