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Hannas Analphabetismus und dessen Auswirkungen auf ihr Leben …
Hannas Analphabetismus und dessen
Auswirkungen auf ihr Leben
(Vorbereitet von Eren Günal und Ada Çağatay)
a) Einfluss auf ihren bisherigen Lebensweg
Hanna wollte Lesen und Schreiben lernen, aber konnte nicht
Unverständliche Situationen
Sie wird gewalttätig und wütend auf Michael, wenn er am Morgen ihrer Urlaub das Zimmer verlässt, um Frühstück zu holen. Michael hat einen Zettel auf den Tisch gelegt, aber Hanna hat es nicht gesehen. (T.1, K.11)
Hanna konnte wahrscheinlich den Zettel nicht verstehen, was zu schlechten Gedanken geführt hat, nämlich dass Michael ihr verlassen hat.
Verlangen nach Wissen
Sie wird wütend auf Michael, wenn er sagt, dass er seine Schularbeit nicht macht. (T.1, K.8)
Bei dem Thema Ausbildung wirkt Hanna aufmerksamer, weil sie das beste von anderem will.
Sie will von Michael, dass er einige Texte aus seinem Deutschunterricht vorliest --> Ritual des Vorlesens (T.1, K.9)
Hanna ist abhänging von anderem bei dem Lernen neuer Wissen.
b) Einfluss auf ihre Verurteilung
Ungewollte Entscheidungen
Hanna wurde eine gute Arbeitsstelle bei Siemens angeboten, aber sie akzeptiert das Angebot nicht. Sie ist stattdessen freiwillig zur SS gegangen. (T.2, K.3)
Hanna hat das Angebot wahrscheinlich wegen ihrem Analphabetismus abgelehnt. --> Ihr Leben wurde nach dieser ungewollten Entscheidung schlimmer
Irritation des Gerichts
Hanna berechtigt ein früheres Protokoll über die Ereignisse am Bombennacht der Kirche, in dem ihren Unterschrift steht. Während der Verurteilung widerspricht sie es, was zu einer Verwirrung im Gerichtssaal führte. (T.2, K.6)
Sie wusste nicht, was sie unterschrieben hatte. Das hat eine Auswirkung auf ihre Verurteilung, in der sie die Richter verwirrt hat. Sie wurde nicht ernst genommen. --> Ihre Verteidigung geht schlimmer und damit ihr Leben
Hanna ist aufgrund ihres SS-Hintergrunds gezwungen, vor dem Gericht über ihren häufigen Wohnortswechsel zu antworten. Sie reagiert auf das offizielle Schreiben von der Polizei oder des Gerichts nicht. (T.2, K.3)
Wegen ihrem Analphabetismus reagierte sie zunächst auf den Appell des Gerichts nicht, was zu einer Irritation führte. --> Sie kann sich nicht verteidigen. Ihr Analphabetismus ermöglicht das nicht
Gezwungene Situationen
Hanna hat im Lager Frauen ausgewählt, um sie etwas vorzulesen statt zu arbeiten. Sie war gezwungen, diese Selektion zu machen, weil sie diese Frauen dann in den Tod nach Auschwitz schicken musste. (T.2, K.7)
Hanna wurde gezwungen in einem Lager zu arbeiten. Sie wollte aber vorlesen, um sie zu retten. Sie konnte das aber nicht tun, was dann eventuell zur Bestätigung des Verdachts auf die Selektion im Lager.
Die anderen Angeklagten haben behauptet, dass Hanna allein den Bericht zur Bombennacht geschrieben hatte. Hanna widerspricht dagegen, aber sie drückt nicht weiter, weil ein Schriftvergleich zur Überprüfung erwähnt wurde. Sie gibt dann zu, den Bericht verfasst zu haben. (T.2, K.9)
Hanna hat zu gegeben, den Bericht geschrieben zu haben, weil sie ihr Analphabetismus von dem Gericht verbergen wollte. Sie wurde sowohl wegen ihrem selbständigen Verhalten als auch wegen den anderen Angeklagten gezwungen, um zuzugeben, den Bericht verfasst zu haben. --> Sie kann sich wegen ihrem Analphabetismus gegen falsche Verleumdungen nicht verteidigen