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Grindelwald Marmorbruch - Coggle Diagram
Grindelwald Marmorbruch
Marmor
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duktil verformbar, ergibt typisches Fliessgefüge (Marmorierung)
Nachweis: Mohs'sche Härte 3, schäumt auf bei Säurekontakt
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Quellen
- Diercke Modellregister. (2016). Westermann. Braunschweig.
- Kaufmann, U. (2018): Skript zur Veranstaltung Naturraum.
- Labhart, T. P. (2021). www.myswissalps.ch. Von https://www.myswissalps.ch/story/46,3 abgerufen 12.04.2021
- Press, F.; Siever, R. (2017). Allgemeine Geologie. 7. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag. Heidelberg.
- Wieland, B. (1975). Der Marmorbruch in Grindelwald. Bern: Mineralogisch-Petrographisches Institut der Universität Bern.
Bildung der Alpen
Drei grobe Schritte
- Dehnung / Divergenz mit Seafloor Spreading
- Stauchung / Konvergenz mit Deckenbildung und Subduktion
- Stauchung / Konvergenz mit Verkeilung, Plattenabriss und Hebung
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Detaillierter Vorgang
- (Trias) Pangäa (Riesenkontinent, kristallines Grundgebirge), umgeben von Panthalassa (der einzige Ozean), beginnt auseinanderzubrechen
- (Jura) Ausdehnung der Tethys (auf Grund von aufsteigendem Magma entsteht neue ozeanische Kruste), Sedimente lagern sich ab (bilden Helvetikum, Mesozoikum, Jura, Penninikum, Ostalpin und Südalpin)
- (Kreide) neues Riftsystem hat sich gebildet, apulische Platte trennt sich von Afrika und driftet gegen Norden (Beginn einer Zusammenschiebung / Konvergenz)
- (Tertiär) Konvergenz schreitet voran (Tethys verengt sich, Gesteinsdecken werden übereinander geschoben), Flüsse erodieren die jungen Alpen und lagern Geschiebemengen (Molasse) im Mittelland ab
- (Quartär) alpennahe Molasseschichten werden gekippt (Entstehung schräg gestellter subalpine Molasse am Alpennordrand), Juragebirge aufgefaltet (bei letzter Schubphase der Alpen), Tethys bis aufs heutige östliche Mittelmeer nahezu vollständig verschwunden
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