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Lesen - ein Grundlagentext - Coggle Diagram
Lesen - ein Grundlagentext
Erwerb von Lese- und Schreibkompetenz am Ende der Sekundarstufe/des Gymnasiums nicht abgeschlossen
neue Herausforderungen für Berufsschüler und Studierende
neue Textsorten
Studium konsequenter ausgerichtet
Studierende müssen vermehrt wissenschaftliche Texte lesen
müssen neue Lesestrategien entwickeln (v.a. im Umgang mit Schwierigkeiten)
neue Herausforderungen für Hochschulen und Dozenten
müssen Lesekompetenz von Studierenden fördern
ist Fähigkeit die immer wichtiger wird
vor allem in Wissensgesellschaft
mittlerweile ist in 90% der Berufe Lese- und Schreibfähigkeit Voraussetzung
PISA-Studie zeigt auf, dass nicht alle ehemaligen SuS über ausreichende Lesefähigkeit verfügen
kann verschieden interpretiert werden
passiver Vorgang
aufnehmen, was geschrieben steht
mit Eigenaktivität verbunden
auch zwischen den Zeilen lesen
Was ist ein Text?
ist nicht nur das was auf einem Blatt steht, sondern auch etwas, das erst im Kopf der Lesenden aufgebaut werden muss
der Textbegriff unterscheidet zwischen
materieller Text
= was auf dem Blatt steht
kognitiver Text
= was sich die Lesenden im Kopff aufbauen
materieller Text bildet zwar den Ausgangspunkt, dieser muss aber interpretiert werden
muss dazu die Zeichen als Schriftzeichen erkennen
braucht sprachliches Wissen, Weltwissen, Textsortenwissen
man braucht Vorwissen und muss es aktivieren
entstehen immer in konkreten Situationen
Vorwissen muss daher auch Situationswissen umfassen
Texte können aber unabhängig davon unterschiedlich interpretiert werden und Leser können Ziele verfolgen (z. B. Telefonbuch)
erst im Zusammenspiel aller dieser Faktoren, kann ein zusammenhängender Text im Kopf aufgebaut werden
je nach Leseziel können unterschiedliche kognitive Texte aufgebaut werden
wird auch durch das Vorwissen der Leser beeinflusst
Was heißt Lesen?
ist die Fähigkeit, Wörter und Sätze zu entziffern - "Dekodierung"
verstehen zu können, was Gelesenes bedeutet
Herstellen eines logischen Zusammenhangs
Signale aus dem Text beziehen könnenauf Informationen, Vorstellungen, Erfahrungen (außerhalb des Textes)
= Verstehen (Verstehensarbeit ist Leistung der Lesenden)
Gelesenem wird Bedeutung/Sinn zugeschrieben
Lesen ist ein aktiver und individueller Konstruktions- bzw. Verstehensprozess.
wichtige Faktoren im Verstehensprozess
Lernstrategiewissen (Planung des Lesevorgangs)
Metakognition und Monitoring (Strategien situations- und anforderungsgerecht auswählen)
Wahrnehmen von Textelementen (Dekodieren, Erkennen von Buchstaben)
Vorwissen (Sinnzusammenhänge herstellen)
Allgemeine Denkfähigkeit und Arbeitsgedächtnis (Erfassen und Einordnen von Informationen)
Leseinteresse (beeinflusst Wahl von Lesezielen)
Lesekompetenz
Dimensionen der Lesekompetenz
Reflexionen
Anschlusskommunikationen
Emotionen
Kognitionen
Motivationen
Lesestrategien helfen beim Lesen von unterschiedlichen Texten
je nach der Art des Textes braucht der Leser unterschiedliche Kompetenzen um diesen zu erfassen
ist in moderner Gesellschaft eine Voraussetzung sozialer Handlungskompetenz
Bedeutung der Lesefähigkeit
Mitgliedschaft (Mitglied einer Gesellschaft)
Entwicklungsfähigkeit in der Wissensgesellschaft
Zugang (Teilhabe an Informationen und Kommunikation)
PISA versteht Lesen als eine grundlegende Form der Weltaneignung
Lesekompetenz
= Fähigkeit, verschiedene Texte lesen und verstehen zu können, damit Aufgaben lösen zu können
Kompetenzen
= allgmeine kognitive Fähigkeiten, die erlernbar sind und die jemand erworben hat
Lesestrategien
ist die Fähigkeit, das eigene LEsen steuern bzw. regulieren zu können
sind Techniken, die bewirken, dass Texte besser verstanden werden und behandelt werden können
sind immer in konkrete Situationen eingebettet
Erwerb von Lesestrategien dauert jahrelang; manche werden auch erst in der Hochschule erworben
müssen situations- und anforderungsbezogen ausgewählt werden
gute Leser verfügen über verschiedene Lernstrategien und passen sie an die Leseanforderungen an (an den Text und das Leseziel)
gute Leser verwenden Lesestrategien primär zur Überwachung des eigenen Leseverständnisses
sind trainierbar (Training muss aber in richtige Situation eingebettet sein)
Leseförderung muss auch für fortgeschrittene Leser Lesetraining anbieten
Leseförderung für Fortgeschrittene
bewährt haben sich Lesefördern, literarische Bildung und Lesetraining
Lesetraining
kann durch verschiedene Aufgabenstellungen erfolgen: Überfliegen, Kerninformationen herausfiltern, Klärung von Unverstandenem, Textstruktur beschreiben
muss in sinnvolle Situation eingebettet werden, da es sonst nichts bringt
Lernende brauchen dafür ausgereifte Techniken
geht um Wahrnehmung und Verarbeitung von Textelementen, um den Textsinn und -zusammenhang zu verstehen
zielt auf Bewältigung der technischen Herausforderungen ab
literarische Bildung
Schulen und Hochschulen sollen mit anregender Werkauswahl unterstützen
Ziel ist also ein erster Zugang zu Hochwert-Literatur
soll zunächst eher sperrige Texte zugänglich und aufschlüsselbar machen
soll inhaltlich an das Interesse der SuS angepasst werden
meint die Begegnung mit portisch gestalteter Sprache, die Verarbeitung ästhetischer Formen und das Anlegen eines Reportoires mit literarischen Texten
Leseförderung
bedeutet im engeren Sinn die Aktivierung der Lesetätigkeit (Lesemotivation)
verlangt Toleranz gegenüber den Interessen und Vorlieben der Lesenden
wichtig ist nicht was, sondern dass gelesen wird
Bereitstellung von Lektüren auch Aufgabe der Hochschulen (durch Leseräume, Förderung von Lesezirkeln, Leseclubs, kulturellen Angeboten usw.)
Austausch mit anderen kann Schwierigkeiten und Problemstellen überwinden
Lesegruppen können in Unterrichtskonzepte integriert werden
Lesen muss auf verschiedenen Wegen unterstützt werden