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Wortlesen und Leseflüssigkeit - Coggle Diagram
Wortlesen und Leseflüssigkeit
Wortlesen
Was
?
Umwandlung von Schrift in Lautsprache
Dekodieren
: Wörter werden sofort erkannt, gelesen und mit Bedeutung versehen
Rekodieren
: Übersetzen der Grapheme in Phoneme
Zwei-Wege-Modell Coltheart 2005
Direkte Weg (Wort ist bekannt)
Indirekter Weg (Wort nicht bekannt)
phonologisch rekodieren(G-PH-K, Silben/Morpheme, orthographische Strukturen)
Schwierigkeiten erkennen
S*S lesen lange alphabetisch
Wörter können nicht in grössere Einheiten (Silben, Morpheme segmentiert werden
Orthographische Strategien wenig ausgebaut
viele Lesefehler
stark verlangsamte Lesegeschwindigkeit
Leseflüssigkeit
Was
?
Fähigkeit zur genauen, automatisierten, hinreichend schnellen und prosodisch angemessenen leisen und lauten Lektüre von Texten.
fast ohne unbemerkte Verlseungen, Selbstkorrekturen sind keine Fehler 2. ohne Stockungen von einzelnen Wörtern (Auotmatisation) 3. angemessene Geschwindigkeit 4. zusammengehörende Wörter stimmlich zusammenbinden (Intonation)
Wie Schwierigkeiten erkennen?
S*S lesen auf Wortebene falsch und korrigieren sich selber nicht oder schlecht
S*S lesen auf Wortebene noch auf dem indirekten Leseweg und erlesen Wörter noch in Buchstaben oder Silben (Automatisation)
S*S lesen zu wenig angemessen (Tempo)
S*S lesen Wort für Wort und/oder fassen nur kleine oder unpassende Einheiten zusammen, lesen monoton (Intonation)
Zusammenhang Leseverstehen und Bildungserfolg
sichere Leseleistung auf Wort- und Satzebene bildet Grundlage für Lesekompetenz auf höheren Ebenen
Leseflüssigkeit ist zentrale Voraussetzung für erfolgreichen Leseerwerb und für lustvolles Lesen nach Schulabschluss
enorm wichtig, damit S*S am gesellschafgltichen Leben teilhaben können
Alle Komponenten der Leseflüssigkeit unterstützen das Textverstehen