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Stimmphysiologie - Coggle Diagram
Stimmphysiologie
3 Abschnitte des
stimmbildenden
Systems
Lunge (Windkessel)
Primärfunktion
Gasaustuasch (o2/Co2)
Sauerstoffaufnahme
Kohlendioxidabgabe
Atemzeitvolumen ca 8l/Min
ca 300 mio. Alveolen (=Lungenbläschen)
Überlebensrelevant
Sekundärfunktion
Beteiligung an Stimmbildung
Sprechatmung + Singatmung: Bereitstellung des Ausatemstroms zum Aufbau des subglottischen Drucks (=Druck unterhalt Stimmritze) und damit zur Schwingungsanregung der Stimmlippen
Kommunikationsrelevant
Atemtechnik
Einatmung: erfolgt durch Absenkung des Zwerchfells und Hebung des Brustkorbs
Ausatmung: erfolgt durch die elastischen Rückstellkräfte des Thorax
Bei Bedarf (zb forciertes Atmen): Hinzunahme der Atemhilfmuskulatur
Kehlkopf
Anatomie
Knorpelgerüst des Kehlkopfes (Schild-, Ring-, Stellknorpel, Kehldeckel)
Auskleidung Kehlkopfinneres (Atemwegsschleimhaut, Plattenepithel (Stimmlippen)
Muskulatur Kehlkopf (äußere= Stimmlippenvorspannung, innere = öffnet und schließt Stimmritze und reguliert Feinspannung der Stimmlippen)
Respiratorische
Stimmlippenbewegung
Respirationsstellung (Stimmritze offen, Atmung)
Phonationsstellung (Stimmritze geschlossen, Stimmgebung)
Schwingungserzeugung
an Stimmlippen
Phonatorische Stimmlippenbewegung
= Stimmlippen-Schwingungen
entstehen nur adduzierten Stimmlippen
werden durch den Ausatemstrom
sind mit bloßen Auge nicht erkennbar
entstehen nur, wenn der feingewebliche Aufbau der Stimmlippe nicht maßeblich gestört sind
entstehen aus Wechselwirkung zwischen dem Ausatemstrom einerseits sowie der Masse und Elastizität der Stimmlippen andererseits
Grundbewegung=Bewegung der gesamten Stimmlippe nach oben und zur Seite und wieder zurück in Ausgangsposition
Randkantenverschiebung: Wellenartige Verschiebung der Stimmlippen-Deckschicht (Epithel) auf ihrer Unterlage
Ansatzrohr
Bestandteile
Supraglottis (=Kehlkopfinneres oberhalb Stimmlippen)
Pharynx (=Rachen)
Mundhöhle
Nasenhaupthöhlen
(Nasennebenhöhlen)
Funktion
akustische Rohrprodukt des Kehlkopfes ist der primäre Kehlkopfklang - ein Schallsignal, auditiv einem rauen Schnarren entspricht
Signal wird im Ansatzrohr überformt und dadurch in seinen akustischen Eigenschaften verändert
Durch die Filter- und Resonanzeffekte des Ansatzrohres wird das "akustische Endprodukt" erzeugt, welches schließlich an den Lippen austritt
Dabei werden aus Oberton-Spektrum des Kehlkopfklangs bestimmte Frequenzbereiche verstärkt, andere hingegen abgeschwächt
auditive u. propriozeptive
Kontrolle der Phonotation
Vor Beginn Phonotation
Präphonatorische Kontrolle
Einstellung, Vorspannung der Stimmlippen
Anpassung Atmung
Unter Phonotation
Intra- und postphonatorische Kontrolle
Propriozeptiver Steuerkreis
Wahrnehmung der Druck- und Spannungsverhältnisse am Phonationsapparat, Wahrnehmung der Position der Kehlkopfgelenke
Auditiver Steuerkreis (Ohr)
über Luftschall, über Körperschall