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Ontologie: Was sind Modelle?, Wissenschaftsphilosophie I: Theorien und…
Ontologie: Was sind Modelle?
a: Physikalische Gegenstände
(b) Fiktionale Gegenstände
(d) Beschreibungen
(c) Mengentheoretische Strukturen
(e)Gleichungen
Wissenschaftsphilosophie I: Theorien und Modelle
(A) Zwei Aufassungen von wissenschaftlicher Theorie und der Rolle von Modellen
Syntaktische Ansicht
: Eine Theorie ist eine Menge von Sätzen in einem axiomatischen System der Logik.
Modelle sind Interpretationen dieses formalen Kalküls.
Die semantische Ansicht
: Eine Theorie ist vor allem eine Ansammlung von Modellen.
(1) eine Population von Modellen
(2) verschiedene Hypothesen, die diese Modelle zu Systemen der realen Welt in Beziehung setzen.
Konsequenz: theorie als eine nicht wohldefinierte Entität herausstellt.
(B) Modelle als unabhängig von Theorien
Kritiker des syntaktischen Theorieverstendnisses haben gezeigt, dass Modelle weitgehend autonom sind.
Sie sind weder einfach von Theorien, noch einfach von den Daten abgeleitet.
Modellbau ist eine Kunst, keine mechanische Tätigkeit.
Häufig "von unten" -beobachtbare Phänomenen aus und nicht von "oben" -abstrakter Theorie aus.
(C) Modelle als Komplemente der Theorien
Manchmal ist die Theorie sehr abstrakt: sie gibt nur allgemeine Begrenzungen vor, ohne aber etwas über konkrete Situationen zu sagen.
Hier tritt dann das Modell hinzu...
Nach Cartwright ist dies der Normalfall
(D) Modelle treten hinzu, wenn die Theorie zu komplex und daher unhandlich sind-oder es noch gar keine Theorie gibt.
Oder Modelle subsitieren wo es noch keine Theorie gibt: "substitute models".
(E) Modelle als vorläufige und vorbereitende Theorien
Erkenntnistheorie: Wie lernt man von Modellen?
Ein großer Teil der Forschung geschieht mittels Modellen. Indem wir die Modelle studieren, studieren wir die Systeme, für die sie stehen: „surrogative reasoning“, oder „model-based reasoning“. R. I. G. Hughes: „DDI Theorie“: Denotation, Demonstration, Interpretation ...
Wir beginnen mit einer Festlegung einer Repräsentationsbeziehung (Denotation) zwischen Modell und Zielsystem.
Dann untersuchen wir das Modell und suchen etwas Interessantes und Relevantes über das Modell zu beweisen (Demonstration).
Zuletzt versuchen wir das, was wir über das Modell gelernt haben, auf das Zielsystem anzuwenden (Interpretation).
Wie wir über das Model etwas lernen:
Wir lernen an zwei verschiedenen Punkten: konstruktion des Modells und Manipulation des Modells.
Kein Prinziepelles Problem bezüglich der Konstruktion der physikalischmateriellen Modelle.
Probleme mit fiktionalen Modellen: Hier haben wir es mit Gedankenexperimenten zu tun. Aber wie sind diese zu verstehen? Kein Konsensus..
Computer Simulationen sind dynamische Modelle. Eine Simulation imitiert einen (realen) Prozess mithilfe eines anderen.
Handelt es sich bei Computer Simulationen um eine völlig neue Methodologie? Unklar. Sie erlauben uns ganz neue Prozesse zu erfolrschen.
Nachteile: Häufig mathematische komplex aber begrifflich schwach: was haben wir eigentlich simuliert? Welche Parameter sind relevant?
WissenschaftsphilosohieII: Modelle und Wahrheit
Ansicht A:
Gute Modelle sind häufig falsch - das zeigt, dass es in der Wissenschaft nicht um Wahrheit geht.
Ansicht B:
Gute Modelle sind approximativ wahr - Was heißt das? -Gieres Ansicht
(Menge von Aussagen) -- Definition -- (Modell) -- Ähnlichkeit -- (Reales System)
Ferner: Wissenschaftler arbeiten häufig und gleichzeitig mit inkompatiblen Modellen für ein und dasselbe Zielsystem.
Dann können aber die Resultate nicht alle wahr sein, nicht einmal approximativ
Erdkarten Beispiel: Karten sind nicht linguistische sondern physische Entitäten. Sie repräsentieren. Sie sind partiell; sie sind von begrenzter Genauigkeit: Länge der Strecke aus der Realität ist nicht gleich wie auf der Karte. repräaentiert Aufgrund von räumlicher Ähnlichkeit. Relevante räumliche Ähnlichkeit muss Kartographln angegeben. Interessen-abhängig: Die macht es perspektivisch.
Problem: Projektion der Oberflächen einer Kugel auf eine flache, zwei-demensionale Oberfläche. Es gibt keine "beste" Lösung.
Gerardus Mercator: Bewahrt die relativen Entfernungen zwischen allen Punkten, aber verzerrt die Verhältnisse der Gebiete
James Gall und Arno Peters: Bewahrt ungefähr die Gebietsrelationen, aber verzerrt die Gebiete.
Arthur Robinson: versucht einen Kompromiss zwischen den verschiedenen Desiderata.
Projektionsproblem - Perspektivismus. Jede Projektion offeriert eine andere Perspektive der Oberfläche der Erde.
Projektionen sind alle inkompatibel.
Daher müssen sie alle irgendwo zwischen diesen beiden VAriablen wählen.
Wissenschaftsphilosophie IV: Modelle und Naturgesetze
Ronald Giere: Naturgesetze "are neither universal nor necessary - they are not even true."
Idealen Gasgesetzes mit seinen Idealisierungen: Moleküle sind maximal elastisch. Behälter sind maximal undurchlässig. Moleküle haben kein Volumen. Es gibt keine Anziehungskräfte zwischen Gasmolekülen, oder zwischen Gasmolekülen und Behälterwänden. Wärme ist die einzige Energiequelle.
Wissenschaftstheorie III: Modelle und Reduktionismus
Lassen sie sich aufeinander Reduzieren?