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Stadien der kognitiven Entwicklung - Coggle Diagram
Stadien der kognitiven Entwicklung
1. Sensomotorisches Stadium ( von Geburt bis 2. Lebensjahr)
1. Phase (1.Lebensmonat)
sensomotorische Schemata festigen sich + treten in Beziehung zueinander
Handlungsgewohnheiten bilden sich aus
Kind saugt an Gegenständen
,,physikalischer Egozentrismus''--> nur Dinge die das Kind sieht, existieren
alles wird als Teil des eigenen Selbst oder gar nicht wahrgenommen
2. Phase (ca. 1.-4. Monat)
Ausbildung des Zweck- Mittel- Verhalten
reflexartige Bewegungen werden zu absichtsvollen Handlungen
Kind kann Augen und Kopf gleichzeitig und gezielt bewegen
schrittweise Überwindung des physikalischen Egozentrismus
3. Phase (4.-8. Monat)
Kind entwickelt Interesse und Freude an den Auswirkungen des eigenen Tuns --> Experimentierphase
Wiederholen von Handlungen, um das gleiche Ergebnis zu erzielen
sucht Gegenstände, die plötzlich nicht mehr da sind--> es weiß aber, dass diese trotzdem noch existieren
4.Phase (8.-12. Monat)
Kind verhält sich gezielt
kann Gesten der Mutter verstehen und imitieren
Handlungsweisen werden aus Spaß und spielerisch wiederholt
die Sinne und das sichtbare Verhalten dominieren das Denken
Denken ist geistiges Handeln
Kind macht umfassende Entwicklungsschritte
2. Präoperationales Stadium (2.-7. Lebensjahr)
Kind kann ,,Operationen'' (logische gedankliche Prozesse vornehmen )
durch Sprache kann das Kind nun über Gegenstände und Personen ohne deren Anwesenheit kommunizieren
mathematische Grundbegriffe begreifen
physikalischer Egozentrismus überwunden--> können sich aber nicht von unmittelbaren Wahrnehmungen lösen
keine Unterscheidung zwischen Realität und Fantasie--> magisches Denken
haben z.B. Angst vor bösen Geistern --> Animismus
durch Animismus erlernen sie immer mehr über die Wirklichkeit
Kinder denken, dass alles Geschehen zielgerichtet ist--> Finalismus
Einsicht in die ,,Invarianz der Menge'' ist noch nicht möglich
am Ende der Phase überwiegen das Symbol-, das Fiktions- oder Illusions- oder auch das Funktionsspiel (-->wird kann zu ,,werkschaffenden Spiel''
3. Konkret-operationales Stadium (7.-12. Lebensjahr)
Kinder lernen Reversibilität und reversibles Denken
können die Invarianz einer Menge begreifen
sie machen sich frei von einer Unmittelbarkeit der Anschauung
Schulkinder können dass das Subtrahieren die Umkehrung des Addierens ist (abstrakte Rechnen fällt schwer)
Kinder überwinden den gedanklichen Egozentrismus --> durch das Zählen konkreter Gegenstände
Kinder sind egozentrisc, weil sie sich auf ihre eigene Wahrnehmung fokussieren
Kinder können sich gezielt in die Gefühle anderer hineinversetzen
erkennen die Folgen ihres eigenen Handelns für Mitmenschen
sie erkennen Mitleid, können aber noch nicht gut darauf reagieren
Regelspiele sind wichtig, das sie Regeln fordern --> Kinder orientieren sich an Prinzipien
Konstriktionsspiele sind für Kinder wichtig (eigenes Planen und Bauen)
Rollenspiele helfen den Kindern sich von individuellen Rollenvorbildern frei zu machen --> können konkrete Rollenerwartungen erfüllen
. Stadium der formalen Operation (11.-13.Lebensjahr
)
Kinder lernen über das Denken nachzudenken (Metadenken)
Sie können aus Begebenheiten Folgerungen ziehen und Theorien aufbauen (induktives Denken)
sie können Theorien überprüfen (hypothetisch-deduktives Denken)
lernen sich von konkreten Vortsellungen zu lösen und abstrakte Gesetze zu verstehen
die Erfassung von abstrakten Regeln und Gesetzen wird gerlernt--> besseres Weltverständnis
alle Kinder lernen zu abstrahieren --> Aubildung der Fähigkeit ist individuell
abstraktes Denken ist für die Moralentwicklung des Kindes fundamental wichtig
Strategiespiele sind möglich auch Rllenspiele können nun interpretiert werden
Grundlegendes zu den Stadien nach Piaget
Phasen der kognitiven Entwicklng von der Geburt bis zum 16,Lebensjahr
die stufenweise Reflektierung -> Handlungsweisen, die intuitiv abgerufen werden können (unreflektiert)
die Dezentrierung --> geistige Entwicklung des Kindes, eine Abfolge von Stadien (zunächst werden Dinge selber und ihre innere Beziehung erarbeitet, danch die Beziehung zwischen den Dingen und zum Schluss die Beziehung zwischen ganzen Struktursystemen
Reihenfolge ist bei jedem Kind gleich, jedoch ist die Alterstufe unterschiedlich