mit der Zunahme der Bedeutung des Buchdruckes und die damit zusammenhängende „Verdrängung“ der heiligen Sprachen (vgl. Anderson, 1988 in: SB, KE3, S. 90). So führt er exemplarisch die gebrochene Vorherrschaft des Latein an, indem er ausführt, dass dieser Untergang „nur der Ausdruck eines umfassenden Prozesses“ war, „indem die heilige Gemeinschaft mit ihren heiligen Sprachen allmählich fragmentiert, pluralisiert und territorialisiert wurden.“ (Anderson, 1988, zit. in: SB, KE3, S. 91)