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Bernhard Sutor - gewissenhafte Urteilsbildung - Coggle Diagram
Bernhard Sutor - gewissenhafte Urteilsbildung
Politik
im weiteren Sinne
Freundeskreis, Verein, Arbeitsgruppe
notwendig werdene spez. Bemühungen um Regelungen
Poltik ist nicht primär
im engeren Sinne
wenn ein Handeln gesamtgesellschaftlich verbindliche Regelungen/Entscheidungen zum Gegenstand hat
allg. Bewältigung der Problemdimension
Politik im engeren Sinne ist nicht auf Staatsorgane beschränkt
Begriffe
Intentionalität
Brücke zwischen handelnden Menschen sowie zwischen Mensch und Sache
Mensch ist interessiertes Wesen
verschiedene Interessen, die aufeinander treffen und Probleme verursachen können
Situationsbezug
Brücke zwischen dem einzelnen Ereignis und dem geschichtl-gesellsch. Kontext
politisches Handeln ist situationsbezogenes Handeln
Situation = Konstellation unterschiedlicher Faktoren
politische Bildung muss Verbindungen schaffen
Interpendenz
Brücke zwischen sozialer Mikro- und gesellschaftlich-politischer Makroebene
Fremdheit des Politischen ist zu überwinden
Sozialisation
wissenschaftliches Konstrukt
unterschiedlich definiert und verwender
Wechselwirkung zwischen sich entfaltendem Individuum und prägenden gesellschaftlichen Faktoren
politische Rationalität
Mentalität
gruppenspezifische Einstellungen von Menschen zu ihrer Lebenswelt
3 Wurzeln der Politik (priniziell nach Steinberger unvereinbar)
machiavellisch/dämonologisch
Lehre von der Kunstform der Herrschaft einschließlich der Gewalt und Krieg
augustinisch/eschatologisch
Lehre von der großen Gesellschaft mit dem Ziel der klassenlosen Gesellschaft
aristotelisch/anthropologisch
Lehre von der politischen Verfassung als Voraussetzung guten Lebens der Bürger
Ziel politischer Bildung
weder die Moral des reinen Machtmenschen oder des Zynikers noch die des Revolutionärs
zielt auf den Einsicht handelnden Bürger, auf gegenseitige Respektierung der konkurierenden Individuen und Gruppen, auf Loyalität gegenüber der gemeinsamen Ordnung, auf Einvernehmen und Kompromissfähigkeit in Konflikten
Grundwerte: Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf Basis von Menschenwürde und -rechten
darf nicht taktisch zur Beeinflussung genutzt werden
Kommunikation - Integration
ständige bewegliche Regelung der gemeinsamen Angelegenheiten
situationsbezogenes und spontanes Handeln
Kommunikation aller mit allen setzt gewisses Maß an Gemeinsamkeiten (Sprache, Regeln, Normen) voraus
Regeln und Institutionen politischer Ordnung ermöglichen Zustandekommen gemeinsamer, kontrollierter und allen zumutbarer Entscheidungen
Interessen - Gemeinwohl
Interessen von Vielen werden zu Gruppeninteressen gebündelt, treten in Konkurrenz zueinander und führen zu Konflikten
politisches Handeln beginnt damit, Interessen wahrzunehmen und durchsetzen zu wollen
Rücksichtnahme und Respekt
gemeinsame gute Ordnung des Miteinanders
Pluralismus - Konsens
Pluralismus = nicht nur Vielfalt, sondern auch Konkurrenz
Konkurrenz begegnet in vielen Bereichen
Konsens = Übereinstimmung in bestimmten Regeln und Ordnungselementen
teils flüssiger Übergang / nicht immer klare Grenzen
Konflikt - Kompromiss
Konflikt ist unausweichliches Phänomen der Gesellschaft
konfliktfreie Gesellschaft ist unmöglich und unmenschlich
Wahrheit - Ideologie
politisches Handeln ist nicht die sichere Wahrheit
jede menschliche Praxis hat spezielle Wahrheit
Interessen sind immer ideologieträchtig
didaktische Ansätze
verschiedene Kategorien
Dialoge mit den Schülern
Schüler zu gewissenhafter Urteilsbildung erziehen