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Interkulturelles Lernen 2 (Pommern-Götze 2001) (Fremdheitserfahrung und…
Interkulturelles Lernen 2
(Pommern-Götze 2001)
Prinzipien und Merkmale Interkultureller Lernkonzepte
Interkulturelles Lernen zum einen durch Erkennen von Gemeinsamkeiten, zum anderen durch Erkennen von Unterschie- den möglich
Fremdheit soll respektiert und ertragen werden, auch dann, wenn das Fremde sich unserem Verständnis entzieht
Grundrichtungen aller Konzepte des Interkulturellen Lernens
Interkulturelle Lernkonzepte intendieren Erziehung zu Mehrsprachigkeit
Interkulturelle Lernkonzepte ermöglichen Fremdheitserfahrungen und sind Teil der Anti-Rassismus- und Friedenserziehung
nterkulturelle Lernkonzepte sind durch Community Education integriert in ein umfassendes Konzept der inneren und äußeren Schulreform
Mehrsprachigkeit in Interkulturellen Lernkonzepten
Leitgedanken einer Synthese Interkulturellen Lernens und Europäischer Dimensionen
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Die Bildungsangebote dürfen nicht länger nationalstaatlich sein
Curricula und Lehrpläne für alle Fächer müssen interkulturelle Lerninhalte und Arbeitsformen aufnehmen
Ein liberalisiertes und erweitertes Fremdsprachenangebot sollte sowohl die regionalen Gegebenheiten als auch den individuellen Lernbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden
Öffnung von Schulen nach beiden Seiten – also Experten rein in die Schule und SuS raus aus der Schule – sollte nicht länger eine pädagogische Formel bleiben, sondern – je nach strukturellen Bedingungen der einzelnen Schulen – in die Tat umgesetzt werden
Neben systematischer Unterweisung sollten auch für höhere Jgst. Handlungsorientierte Arbeitsformen treten, also verstärkt Projektarbeit und Arbeitsgemeinschaften
Internationale Begegnungen mit Partnerschulen werden zum festen Bestandteil des Schullebens aller SuS
Fremdheitserfahrung und Anti- Rassismuserziehung
Fundamente für Fremdheitserfahrungen durch die Lernkonzepte, Gemeinsamkeiten und Unterschiede einzelner Kulturen ausfindig zu machen
Förderung der Entwicklung von Empathie und Frustrationstoleranz durch die Auseinandersetzung mit „Fremdheit“ und einem in DE sehr problematischen Pendant der „Heimat“
KIDS (Künstler in die Schule)-Projekt: Arbeit von Künstlern in den Bereichen Tanz, Musik, Malerei, Literatur und bildende Kunst mit SuS aus Brennpunktschulen
Künstlerische Gestaltung der Alltagserfahrungen des interkulturellen Umfelds
Gewinnung von mehr Selbstvertrauen und Identifikation mit Institution Schule
Stärkere Sensibilisierung für gesellschaftliche Entwicklungen von Multikulturalität und Interkulturalität
Forderung nach systematischer und kontinuierlicher Forschung über Interkulturelles Lernen
Community Education als Teil der inneren und äußeren Schulreform
Unter Community Education versteht man in der Pädagogik ganz allgemein die Zusammenführung von Bildungs- und Ge- meinwesenarbeit (Stangl, 2019)
Appel an Öffnung der Schule, um kulturelle Vielfalt zuzulassen und herein-/ und herauszulassen
Aufweisen einer starken bildungspolitischen Dimension mit der bekannten Forderung nach Dezentralismus und wachsender Autonomie
Nutzung der Community Education in dem Rahmen interkultureller Bildungsarbeit durch Freiräume innerhalb des bestehenden Schulsystems