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Fremdspracherwerb (2. KOGNITIVE VORAUSSETZUNGEN (2.3. Sprachlernstrategien…
Fremdspracherwerb
1. BIOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN
1.1. Hirnreifung
a)
nachhaltiger Erwerb einer Fremdsprache
nach dem 3-4. Lebensjahr
sieht etwas anders aus,
als der Spracherwerb vor dem 3-4. Lebensjahr
b) Hemisphärendominanz
zu Beginn
des nachzeitigen Erwerbs:
dominierende Funktion der
rechten
Hemisphäre
mit zunehmender Beherrschung der zweiten Sprache
gewinnt die
linke Hemisphäre
an Bedeutung
informelle
Lernsituationen begünstigen eine
recht
shemisphärische Verarbeitung
Lerner mit
gering
erem Bildungsstand: Verarbeiten eher
RH
-isch
Lerner mit
höher
em Bildungsstand: Verarbeiten eher
LH
-isch
Zwischenhirn
affektive
und
emotionale
Prozesse
lymbisches System
beeinflusst auch die
Motivation
und
Sprachflüssigkeit
die Beteiligung hängt vom
Alter, Motivation und Lernssituation
ab
1.2. Lebensalter
die
Aussprache
und
Intonation
bedeutet für Kinder
weniger Schwierigkeiten (
11. Lebensjahr:
sensible Phase
für den Erwerb einer korrekten Intonation)
die
Plastizität
des Gehirns hängt auch vom Alter ab
sie kann aber geistig traniert werden
ältere Menschen
lernen unter
formellen
Bedingungen besser,
Kinder
lernen unter
informellen
Bedingungen besser
am effektivsten lernen Jugendliche und junge Erwachsene
1.3. Die Erstsprache
Lernende greifen auf die Fähigkeiten der L1 zurück
Übertragungen
positiv
(Transfer)
negativ
(Interferenz)
Einflüsse
auf Verstehnen
auf Produktion
2. KOGNITIVE VORAUSSETZUNGEN
2.1. Kognitive Entwicklung und Unterschiede
Kinder
lernen spontan, intiutiv-simulierend
Erwachsene
benutzen Lernsstrategien effektiver
z.B. Eselbrücken wie KATI szórend
lernen analystisch-reflektierend
haben eine größere Speicherkapazität
2.2. Verarbeitungsprozesse
a) Kontrolle
die fremde Sprache wird beobachtet
b) Automatisierung
wenn die Lautbildung "r" in der FS keine Anstregnung mehr kostet :explode:
c) Rekonstruierung
eine spr. Regel wird korriegiert, um neues Wissen ergänzt
2.3. Sprachlernstrategien
metakognitive
affektive
soziale
Gedächtnisstrategien
allgemeine kognitive
Transferstrategie
Elemente und Strukturen der Erstsprache
werden einfach übertragen
Kommunikationsstrategien
Vermeidungsstrategien
Außerungsabbruch
Themenwechsel
Kompensationsstrategien
mit Händen und Füßen kommunizieren :smiley:
im lexikalischen Bereich
Pharaprasen benutzen
Überbrückungswörter (
Ding, also
)
Gebrauch von einfachen Synonymen (
gehen - laufen
)
Wortprägungen (
Haarschneider
statt
Friseur
)
Wörtliche Übersetzungen aus der Erstsprache
inkorrekte Ableitungen (
unschnell
)
Bitte um die Fortsetzung eines Satzes
2.4. Wahrnehmungs- und Sprachlerngewohnheiten
kognitiver Stil
visuell
auditiv
taktil
a) Umfeldsensibilität
b) semantische Ambiguitätstoleranz
3. SOZIALPSYCHOLOGISCHE FAKTOREN
3.1. Affektive Faktoren
die Rolle der Emotionen
Angs = keine Beobachtung
negative Gefühle
und
Gleichgültigkeit
erschweren das Lernen
positive Gefühle
Intensität
des Lernens
Funktionlust
hohes Selbstwertgefühl
= weniger Angst, lernen schneller und effektiver
3.2. Motivation
entsteht aus
Grundeinstellungen
Grundgefühlen (als Reaktion auf die US)
Selbstwertgefühl
Komponenten
Einstellung
zu einem Ziel
Wunsch
, dieses Ziel zu erreichen
Bereitschaft
, Anstrengungen auf sich zu nehmen
Ursachen für neg. Motivation
Furcht vor Assimilation
Wunsch für Assimilation