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Qualität von Unterricht - Gröschner/Kleinknecht 162-177 (Forschungstraditi…
Qualität von Unterricht - Gröschner/Kleinknecht 162-177
Qualität von Unterricht
Verschiedene Forderungen zu Gutem Unterricht (von versch. Werken/Personen)
Mittelpunkt = Alleinige Verbesserung im Unterricht
Kern der Frage nach qualitätsvollem Unterricht
um Unterrichtsprozesse und Ihre Verbesserung, sowie um d. Rolle von L., ihre Ausbildung, ihr Handwerkszeug, ihr Umgang mit Kindern.
Auch die Schaffung einer lernförderlichen Umgebung
Heutige Sicht
Empirische Untersuchung steht im Vordergrund
Somit die Schaffung eines auf empirischen Ergebnissen beruhenden Augangspunktes
In Unterrichtsforschung geht es um die Erforschung von formellen und informellen Lehr-Lern-Prozessen
weniger an theoretisch-normativen Bildungsmodellen als vielmehr an päd.-psych. Lehr-Lerntheorien
Begriffsverständnis
Frage nach Qualität ist abhängig von
Ziele der Kriterienseite (kognitive/motivationale Ziele)
Perspektive des Unterrichts
Schülervorassetzungen
kognitive bzw. motivational-affektiven
Nutzen der SuS des Unterrichtsangebotes
Emp. Forschung orientiert sich an theoretischen Vorstellungen zu optimalen Lehr-Lern-Prozessen und zur Struktur des Unterrichts
Sichtstruktur
Inszenierungsformen
Tiefenstruktur
Aktionsformen innerhalb der Sichtstruktur
Forschungstraditionen
Persönlichkeitsansatz
Früher wurden Persönlichkeitseigenschaften einer Lehrperson gesucht, von denen man annahm, diese seien ausschlaggebend für den Lehrerfolg
Führungsstile (Einflussfaktor)
Heute verstärkt auf die konkrete Lehrer-Schüler-Interaktion im Unterricht
Das
Prozess-Produkt-Modell
(früher)
Verhalten der Lehrperson ist Basis für zahlreiche Studien
konzentriert sich auf das konkrete Verhalten der Lehrperson im U.
Effektivität hauptsächlich am Lehrerverhalten im U.
Lehrerverhalten = Prozessvariable
Schülerverhalten = Produktvariable
Mittelpunkt = Zusammenhang von Instruktionsqualität und Lernzeit
Einzelmerkmale = Verständlichkeit, Sequenzierung und Adaptivität (durch L. vorgenommen)
Angebot-Nutzen-Modell
Wirkung abhängig von Angebot, Lernaktivität (Nutzung) und Wahrnehmung und Interpretation d. Lernenden
L. hat direkten Einfluss auf Unterrichtsangebot
Lernpotenzial und Familienhintergrund beeinflussen die Lernaktivität; indirekt auch die Wahrnehmung und Interpretation
Kontext wirkt sich auf alles aus
Kompetenzen von Lehrkräften
Unterscheidung
kognitive Kompetenzen/Expertisen
Fachwissen
nicht kognitive
psychologisches Wissen
4.Befunde zu zentralen Qualitätsaspekten von U.
Unterricht abhängig von versch. Faktoren
Merkmale
Gebündelt zu drei Qualitätsdimensionen
Störungspräventive Klassenführung und klare Strukturierung der Inhalte
Effiziente Klassenführung
Aufgabe d L. = Regeln und soziale Verfahrensweisen sorgfältig planen und vermitteln
Auf dieser basis mit störungen strategisch umgehen
schülerorientiertes Sozialklima und konstruktiv Unterstützung
Individuelle Eingehen auf Potenziale und Bedürfnisse der Lernenden
positives Lehrer-Schüler Verhältnis
L. leitet die Schüler aktiv an und unterstützt sie, im weiteren Verlauf nimmt L. sich zurück und passt sich an den Fortschritt der Schüler an
kognitiv-aktivierendes Unterrichtangebot
Gezielt wird bei dieser auf ein „eigenaktives und anspruchsvolles Lernen“, bei welchem das Lehrerhandeln verringert wird.
Die Schüler setzen sich mit den Aufgaben selbstständig auseinander und die L. begleitet die Bearbeitung der Aufgaben