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Konzepte und grundlegende Ansätze (Historische Ansätze (Hippokrates vier…
Konzepte und grundlegende Ansätze
Historische Ansätze
Hippokrates
vier Temperamente
Galen
Zuordnung von Elementen zu Charakterbildern
Theophrast
Charakterbilder
della Porta
Vergleich v. Menschen- mit Tierköpfen
Grandville
antromorphe Tier- und Pflanzendarstellung
Franz Joseph Gall
Phrenologie (Schädelform - Hirnform - Ableitung der Persönlichkeitseigenschaften)
Kontroversen
Einzigartigkeit vs. Generalisierbarkeit
Beschreibung der Besonderheit (Idiographie)
Beschreibung von Gesetzmäßigkeiten (Nomothetik)
Person vs. Situation
Dispositionismus, Situationismus, Interaktionismus
Situationsismus - Standford Prison Exp.
Außensicht vs. Innensicht
Objtektivität und Subjektivität
Beziehung beider Aspekte
Selbst- und Fremdwahrnehmung stimmen nicht unbedingt überein! (siehe BIP)
Burteilung/ Einordnung vonTheorien
Kriterien:
Geltungsbereich, Explizitheit, empirische Verankerung, Widerspruchsfreiheit, Überprüfbarkeit, Gültigkeit, Vollständigkeit, Sparsamkeit, Brauchbarkeit
Alltagspsychologie vs. wissenschaftliche Psychologie
Alltagspsych.: naive Persönlichkeitstheorie = System kulturell tradierter Überzeugungen über menschliches Erleben und Verhalten und dessen Ursachen
naive Persönlichkeitstheorie - Beispiele nach Asendorpf:
Annahmen über Kopplung v. Gestalteigenschaften mit anderen Persönlichkeitseigenschaften ("Dicke sind gemütlich.")
Wirkung v. Gestalt auf soz. Umwelt ("Große können sich leichter durchsetzen.")
Rückwirkung von Verhalten auf die Gestalt ("Lachfältchen = Zeichen von Lebensfreude")
Bedeutung der Alltagspsychologie:
relevant für Handeln von Menschen
Anregungspotential für Theoriebildung und Empirie
Grundannahmen über den Menschen
Mensch als Ratte, Mensch als Maschine, Mensch als Wissenschaftler (Dietrich Dörner)
Drei Modelle nach Schneewind
mechanistisches Modell:
Verhaltens als Reaktion auf innere und äußere Reize
z.B. behavioristische Theorien (Watson, Skinner), Freuds psychoanalytische Pers.theorie, Cattells faktorenanalytische Theorie
organismisches Modell:
Individuum = aktiv informationsverarbeitender Organismus
Konstruktion der "eigenen Welt"
z.B. humanistische Theorien (Rogers, Maslow)
dialektisches Modell:
Überwindung von Gegensätzen
These, Antithese und Synthese: Wechselspiel von Widersprüchen und deren Auflösung - Veränderungen/ Entwicklungen
z.B. Piaget, interaktionistische Ansätze (Rotter, Bandura, Mischel)
Hjelle und Ziegler (1981)
Freiheit - Determiniertheit
Rationalität - Irrationalität
....
Zusätzliche Annahmen
nach Schneewind:
Historizität - Ahistorizität
Sozialität - Asozialität
Zusätzliche Annahmen
nach Thomae:
idiographisch vs. normativ
Zusätzliche Annahmen
nach Laux/ Renner:
modernistisch - postmodern
Subjektive Elemente
in Persönlichkeitstheorien
Beeinflussung durch: persönliche Erfahrungen der Theoretiker/ Zeitgeist u. philosophische Strömungen
Alfred Adler:
krankheitsanfällig - Interesse für körperliche Defizite und später Minderwertigkeitsgefühle/ Kompensierung
C.G. Jung:
dialektische Sichtweise (Erleben von gegensätzlichen Verhaltenstendenzen)
Parallele zur Biographie: nahm sich als zwei Persönlichkeiten wahr
Carl Rogers:
strenges Elternhaus - Erfahrung mit Gehorsamkeit abhängiger Wertschätzung
Vertreter humanistischer Theorien (unbedingte Wertschätzung des Menschen!)
Grundlegende Konzepte
Differenzielle Psychologie i.w.S.:
Unterschiede zw. Individuen (differenzielle Fragestellung = Unterschiede zw. Gruppen/ Personen)
Persönlichkeitspsychologie i.e.S.:
Einzigartigkeit und Besonderheit d. Individuums als Einheit, komplexe Organisation v. Komponenten und deren Zusammenwirken
Besonderheiten v. Gruppen/Personen
Persönlichkeitspsychologie
= empirische Wissenschaft v. d. überdauernden, nichtpathologischen, verhaltensrelevanten individuellen Besonderheiten von Menschen
Alltagspsychologie (naive Psychologie) - vorwissenschaftlich
logisch widersprüchliche Aussagen, vage, sich selbst erfüllende Prophezeiungen
Persönlichkeit:
Gesamtheit aller überdauernden individuellen Besondehreiten im Erleben/ Verhalten einer Person
Persönlichkeitseigenschaft:
überdauerndes Merkmal v. Erleben/ Verhalten
Aufgaben
Beschreibung, Erklärung, Vorhersage und Veränderung v. Erleben und Verhalten unter spezieller und differenzieller Perspektive