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Selbst & Leistungsmotivation (Selbst als Subjekt: Ich-Bewusstsein…
Selbst &
Leistungsmotivation
Objektives &
subjektives Selbst
Objektives Selbst = "Mich"
Wissen über eigene Person, Selbstbild, eigene Bewegungen, Erkennen des eigenen Gesichts
Subjektives Selbst = "Ich"
Aktivitätsbewusstsein (durch eigene Handlung etw. bewirken)
Individualitätssinn
Stabilitätssinn
Selbstreflexion
Selbst als Objekt:
Selbstkonzept
Selbsterkennen
ab ca.
18 Monaten
Rouge-Test
-- parallel: Empathisches Verhalten; Nachahmung; Verlegenheit, Schuld, Scham
Verstehen
synchroner Identität
(ojektiv + subjektiv**
Selbstdefinition & -kategorisierung
beginnt zw. 2 und 5 Jahren
-- von Anfang an auch interne Zustände als Attribute des Selbst erkannt
-- insg. Trend von Zuschreibung äußerer Merkmale hin zu inneren Dispositionen (z.B. Selbstbeschreibung durch T-Shirt-Farbe)
ab ca. 7 Jahren Selbstdefintion in Relation zu anderen
-- soziale Vergleiche
Jugendliche (12-18 Jahre)
-- zunehmend abstrakteres Selbstkonzept (auch Werte)
-- z.T. Widersprüche
-- Akzeptanz widersprüchlicher Attribute nimmt zu
-- in 9. Klasse mieste Widersprüche + geringste Akzeptanz
Leistungsmotivation
Konzept eigener Tüchtigkeit & Leistungsmotivation
Risiko-Wahl-Modell
Leistungsmotivation
= Erfolgstendenz + Misserfolgstendenz
Erfolgstendenz
: Neigung, Erfolg aufzusuchen
-- = Erfolgsmotivation * Erfolgswahrscheinlichkeit * Erfolgsanreiz
Misserfolgstendenz
: Neigung, Misserfolg zu vermeiden (statt Erfolg anzustreben)
-- = -(Misserfolgsmotiv * Misserfolgswahrscheinlichkeit\ * Misserfolgsanreiz)
höchste Motivation bei mittelschweren Aufgaben udn entsprech. Erfolgswahrscheinlichkeit und -anreiz
Entwicklung
(nach Heinz Heckhausen)
bis 3,5 J.
: Handlungsabsicht statt Leistung
ab 3,5 J.
: Wetteifer
-- Stolz/ Scham bei Erfolg/ Misserfolg
-- überoptimistische Grundhaltung
-- keine soziale Bezugsnorm
ab 4,5 J.
: Setzen eines Anspruchsniveaus
-- individuelle Bezugsnorm, Gütemaßstab
-- systematisches Herantasten an Leistungsgrenze + Fähigkeiten
-- Wahl von Aufgaben mittlerer Schwierigkeit
bis 10-12 J.
: Entwicklung der Anspruchsniveau-Bildung
-- zunehmende Differenzierung von Tüchtigkeit, Anstrengung und Aufgabenschwierigkeit
-- mehr soziale Vergleiche, weniger Überoptimismus
Sozio-kulturelle Einflüsse
*Leistungsprinzip
nicht in allen Kulturen zentral (z.B. puerto-ricanische Kinder)
Bewertung von Individualität, Selbstständigkeit, Durchsetzungsvermögen, etc. ebenfalls kulturabhängig (z.B. in asiatischen Kulturen weniger wertgeschätzt als in westlichen)
Begriffe
Leistungsmotivation:
Motivation, eigene Leistung zu erbringen
Motivation (weit)
: alle Kräfte/ Faktoren, die Zielrichtung, Intensität und Persistenz von Verhalten zugrunde liegen
Motivation (eng)
: konkrete Handlungswünsche, Absichten, Handlungstendenzen
Motive
: überdauernde Bedürfnisse/Interessen; begründen Motivation
Selbst als Subjekt: Ich-Bewusstsein
Aktivitätsbewusstsein und Kontrollüberzeugung
Kontrollüberzeugung
: Locus of control
-- external: Kontrolel liegt außerhalb
-- internal: Kontrolle liegt bei Selbst
gelernte Hilflosigkeit bereits ab 2 Monaten Möglich (Mobile)
inkonsistentes Erzieherverhalten kann zu elernter Hilflosigkeit fühen (Deifizite in Selbstständigkeit, -vertrauen & Leistungsmotivation)
neg. Auswirkungen externaler Kontrollüberzeugungen auf Leistungsentwicklung in Schule
Selbststeuerung
und -kontrolle
Entwicklung der Selbststeuerung
Prozess, durch den Inviduum eigenes Verhalten beeinflusst
12 Monate
: einführung von Verboten
18 Monate
: Übernahme kleiner Aufnahmen (Essen, Trinken, Spielzeug wegräumen)
24-30 Monate
: Beginn der Selbststeuerung + Trotzverhalten
Sprache als Mittel der Selbststeuerung
Selbststeuerung durch
verbale Instruktion
Internalisierung (Gespräch, Selbstgespräch, innerer Monolog)
Aufgabenschwierigkeit
bedingt Notwendigkeit verbaler Selbstinstruktion
Selbstinstruktion wichtiges Mittel der Verhaltenssteuerung
Entwicklung der Selbstkontrolle
Methode des
Belohnungsaufschubs
Aufschub vor 2 Jahren nicht ausgebildet
regelmäßiger Erfolg bei Belohnungsaufschub erst mit 10 J.
-- Wissen über Warte- und Ablenkstrategien
Strategien
Instruktion für Ablenkung hilft Kindergartenkindern
unter 5 Jahren
mangelndes Wissen
über Strategien
spontaner Gebrauch von/ Sensitivität für Selbstkontrollstrategien ab Vorschulalter (5/6 Jahre; z.B. Augen zuhalten)
Frühes Ich-Bewusstsein
Vorläuferfähigkeiten der theory of mind (Maxi + Schokolade)
Unterschiedung zwischen Ich und Nicht-Ich entwickelt sich in ersten Lebensmonaten
-- spätestens 3-4 Monate rudimentäres Ich-Bewusstsein (Mobile-Versuche)
Selbstbild/ - einschätzung
bei hoher Diskrepanz zw. Selbstbild und Umweltreaktion starkes Profitieren von sozialer Unterstützung
Individualität, Stabilität & Selbsteflexion
Individualität
-- Jüngere definieren anhand körperlicher Merkmale, Namen
-- Ältere sehen Individualität im sozialen Vergleich; charaktersieren Selbst durch Wesenszüge, Stimmungen, Begabungen
Stabilität
-- Entwicklung analog zu Individualität
-- Stabilität mit Alter zunehmend abstrakter definiert
Selbstreflexion
-- verstärkt im Jugendalter (Metaebene; jugendlicher Egozentrismus)
-- Adoleszenzkrise